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Abteilungswechsel - quer durch das Sägewerk!

Bei uns Azubis aus dem Sägewerk steht wieder ein Abteilungswechsel auf dem Plan. In der dreijährigen Berufsausbildung zum Holzbearbeitungsmechaniker durchlaufen wir jede Abteilung, die es im Sägewerk gibt, um jeden Arbeitsschritt kennenzulernen, den es braucht um aus Holzstämmen unter anderem Bretter, Bohlen oder Kanthölzer zu fertigen. Dadurch sind wir nach unserer Ausbildung flexibel an jeder Maschine einsetzbar.


 
Anna-Lena und Yanick bei ihrer täglichen Arbeit

Wir erzählen euch heute, was für Aufgaben in den neuen Abteilungen auf uns warten: 

Yanick: Ich bin in dieser Woche von der Sägelinie in die Sortierung der Sägehalle gewechselt. Dort ist es meine Aufgabe die frisch eingeschnittene Ware nach Qualitäten zu sortieren. Dabei richtet man sich nach Sortiervorschriften in denen jeder Holzfehler, der individuell bei jedem Brett beurteilt werden muss, aufgelistet ist. Es ist eine große Herausforderung jedes Kriterium bei jedem einzelnen Brett binnen weniger Sekunden zu erkennen und die richtige Qualität auszuwählen. Daher braucht es ein geschultes Auge und eine Menge Übung. Bisher macht mir die Arbeit dort sehr viel Spaß! =) 

Anna-Lena: Nach der Trockenkammer bin ich nun im Schärfraum der Hobelhalle. Hier werden stumpfe Hobel und Fräswerkzeuge in speziellen Schärfautomaten geschärft und aufbereitet. Zu meinen Aufgaben gehört es, die geschärften Werkzeuge wieder in die Hobelmaschine einzubauen. Es erfordert eine Menge Geschick und Konzentration, damit man sich nicht an den messerscharfen Werkzeugen verletzt. ;-) 


Ein Tag als Ingenieur für Holztechnik - Interview mit unserem dualen Studenten Niko

Heute stellen wir euch das duale Studium „Ingenieur für Holztechnik“ mit dem Schwerpunkt Produkt- und Designmanagement vor. Dazu haben wir Nikolas Krämer interviewt. Er hat 2013 bei EGGER angefangen und schließt sein duales Studium dieses Jahr ab.
Ina und Sabrina im Interview mit Niko

 
So Niko, erzähl mal, wie bist du zu EGGER gekommen?
Zunächst habe ich mein Abitur gemacht und danach eine kaufmännische Ausbildung zum Einzelhandelskaufmann bei einem Herrenausstatter in Düsseldorf. Daran habe ich eine handwerkliche Ausbildung zum Tischler angeschlossen. Ich wollte mich dann aber nochmal umorientieren und wurde auf einen „Karrieretag“ der Uni BA Melle aufmerksam. Dort habe ich den Studiengang „Ingenieur für Holztechnik“ kennengelernt. Da dies ein duales Studium ist brauchte ich ein Praxisunternehmen.
Ich bin in Brilon geboren und aufgewachsen und habe viele Bekannte die bei EGGER arbeiten, somit war mir das Unternehmen schon immer ein Begriff. Der gute Ruf war dann schlussendlich das Kriterium weswegen ich EGGER angefragt habe.

Was macht das Studium zum Ingenieur für Holztechnik aus? Welche Fähigkeiten und
Kenntnisse braucht man?
Voraussetzung für den dualen Studiengang ist eine handwerkliche Ausbildung, falls man diese aber nicht hat, bietet die Uni BA Melle dies in einem weiteren Studiengang (Ausbildung und Studium) an.
Außerdem sollte man ein gutes Verständnis für den Umgang mit dem Werkstoff Holz mitbringen und den naturwissenschaftlichen Fächern nicht ganz abgeneigt sein ;-)

Wie sieht ein typischer Arbeitstag aus? Welche Aufgaben gefallen dir besonders 
gut?
Bei mir gibt es keinen typischen Berufsalltag. Am Anfang stand das Produktverständnis im Vordergrund. Ich besuchte andere Werke und lernte viel über die Herstellung unserer Produkte. Danach habe ich dann die kaufmännischen Abteilungen kennengelernt. Durch meinen Schwerpunkt im Produkt- und Designmanagement bin ich nun seit ca. 2 Jahren fest in der Abteilung Produkt- und Dekormanagement.
Meine Arbeit besteht hauptsächlich aus Kundenberatung, Vorbereitungen für Messen und Produktpräsentationen sowie das Bearbeiten von Dekoranfragen durch Kunden. Außerdem arbeite ich viel an Projekten, wie z.B. an der Matt- & Hochglanztechnik.
Der Studiengang ist im Block aufgebaut, dass heißt ich bin 3 Monate bei EGGER und dann wieder 3 Monate in der Uni in Melle.

Und wie sehen deine Tage aus wenn du in der Uni bist?
Der Studiengang ist sehr komplex. Ich habe ca. 10 Fächer pro Semester, darunter Naturwissenschaften und kaufmännische Themenbereiche, in denen ich Vorlesungen habe. Oft arbeite ich auch an Projektarbeiten mit meinen Kommilitonen. Wir sind ca. 20 Leute in unserem Jahrgang, weshalb „jeder jeden kennt“ und man schnell ein gutes, familiäres Verhältnis aufbaut.  
Die Wohnung, in der ich in Melle wohne, wird von EGGER bezuschusst.

Du schließt ja dieses Jahr dein Studium im August ab. Wie soll es dann beruflich
weitergehen? Wie sehen deine Zukunftspläne aus?
Ich denke dass die Chancen auf eine Übernahme nach einem berufsbegleitenden Studium generell sehr gut aussehen, der Student kennt das Unternehmen schon sehr gut und auch das Unternehmen den potenziellen neuen Mitarbeiter. Jeder weiß also worauf man sich einlässt.

Bei mir sieht es auch sehr danach aus, dass ich bei EGGER bleiben kann :-)


Azubis interviewen Azubis

Wie Christian und Christopher ihren Ausbildungsstart und die ersten 10 Monate bei EGGER erlebt haben und ob ihre Erwartungen erfüllt wurden, erfahrt ihr heute im Blog! ;-)

Anna-Lena und Yanick im Interview mit ihren Azubi-Kollegen Christian und Christopher

Name, Alter:
Christian, 21 Jahre


Ausbildung:
Holzbearbeitungsmechaniker

Wie wurdest du auf EGGER aufmerksam?
Mein Vater ist schon lange im Sägewerk tätig, deshalb ist EGGER für mich schon länger ein Begriff. Durch eine Führung und ein Praktikum, welches ich in den verschiedenen Abteilungen im Sägewerk absolvieren durfte, bin ich auf die Ausbildung zum Holzbearbeitungsmechanikerin aufmerksam geworden.

Welche Kriterien wurden erfüllt, sodass du dich für EGGER entschieden hast?
Ich habe mich schon immer für handwerkliche Berufe interessiert. Außerdem gefällt mir das Arbeiten mit dem Werkstoff Holz.

Wie waren die ersten 10 Monate bei EGGER?
Meine Erwartungen wurden voll erfüllt. Mir macht es nach wie vor viel Spaß.

Wie hast du dir deinen Ausbildungsberuf vorgestellt? Ist es wirklich so?
Der Großteil der Arbeitsschritte, die im Sägewerk passieren, waren mir durch mein Praktikum bekannt. Ich konnte in den letzten 10 Monaten, in denen ich hier bin, viele neue Dinge dazu lernen. 





Name, Alter:
Christopher, 17 Jahre


Ausbildung:
Holzbearbeitungsmechaniker

Wie wurdest du auf EGGER aufmerksam?
Einige Freunde und Bekannte haben gut über EGGER gesprochen und waren mit ihrem Job in der Firma immer zufrieden. So habe ich angefangen mich für EGGER und die Produkte zu interessieren.

Welche Kriterien wurden erfüllt, sodass du dich für EGGER entschieden hast? 
Mir gefällt das Bedienen von großen Maschinen. Außerdem fasziniert es mich sehr zu sehen, wie aus Baumstämmen in kürzester Zeit Bretter und Kanthölzer werden.

Wie waren die ersten 10 Monate bei EGGER?
Noch besser als ich es mir vorgestellt habe! Das Arbeitsklima in den Abteilungen, die ich bis jetzt durchlaufen habe ist sehr gut. Die Kollegen sind super nett und bringen einem viele neue Dinge bei. Ich finde es nach wie vor sehr interessant mit dem Rohstoff Holz zu arbeiten.   


Wie hast du dir deinen Ausbildungsberuf vorgestellt? Ist es wirklich so?
Ich finde es sehr gut, dass man während der Ausbildung jede Abteilung im Sägewerk durchläuft und dadurch flexibel einsetzbar ist. Ich bin froh, dass ich bei EGGER meine Ausbildung absolvieren darf.

Interview mit der technischen Werksleitung in Wismar – Erich Macala

Wir hatten die Möglichkeit heute ein Interview mit unserem Divisionsleiter für Technik und Produktion, Erich Macala zu führen und haben einen Einblick in seine Karriere bekommen und erfahren, was er über das Thema Ausbildung denkt.

Im Interview mit unserer technischen Werksleitung - Erich Macala

Wann und wie haben sie bei EGGER angefangen?
Ich habe vor ziemlich genau 27 Jahren bei EGGER angefangen und das in Unterradlberg. Ich absolvierte dort eine technische Ausbildung zum „Maschinenbau- und Betriebstechnikingenieur“ und musste dort erstmal mit den staubigen Arbeiten anfangen. Unter anderem auch Pakete verpacken, LKW abladen, Filter wechseln usw. Später wurde ich zum Assistenten der Produktionsleitung. In unserem Werk in Wörgl wurde ich dann für fünf Jahre Produktionsleiter der Imprägnierung. Im Jahr 1997 wurde ich dann Werksleiter in Gifhorn und seit 2003 bin ich in Wismar. Hier war ich zunächst als Werksleiter im Fußbodenbereich und später dann als Werks - und Divisionsleiter für Technik/Produktion tätig.

Was sind ihre Tätigkeiten im Werk?
Grundlegend alles was Technik und Produktion betrifft, dass heißt vorrangig Managementfunktionen. Es geht darum, Strukturen und Abläufe zu schaffen, ein richtiges Umfeld zu ermöglichen. Dazu zählen beispielsweise der technische Einkauf, die Auslastung der Kapazitäten der Anlagen, die Verbesserung der Kommunikation, Investitionen anstoßen, um die Anlagen zu verbessern, Gruppengespräche führen, um die anderen Führungskräfte zu informieren oder informiert zu werden. Außerdem ist mir die Ausbildung unterstellt.

Was war früher ihr Traumjob?
Mein Traumjob war früher eigentlich Förster, etwas in Richtung Wald. Aber davon bin ich jetzt ja auch nicht so weit weg.

Wie wichtig ist ihnen die Ausbildung hier im Werk?
Die Ausbildung ist eine der wichtigsten Abteilungen hier am Standort. Wir bei EGGER haben schon früh erkannt, dass die Ausbildung die Basis für die Zukunft ist.

Was machen sie in ihrer Freizeit und wie viel Freizeit haben sie eigentlich?
Es gibt ruhige Phasen aber auch Phasen, wo andauernd das Handy klingelt. Ich habe es mir aber so eingeteilt, dass ich einen oder einen halben Tag am Wochenende arbeite und den anderen frei habe. In meiner Freizeit gehe ich dann viel raus und fahre Rad, gehe laufen oder ich fotografiere. Wenn ich etwas mehr Zeit habe, reise ich auch gerne.

Wollten sie schon immer bei EGGER arbeiten?
Es war Zufall, dass ich bei EGGER gelandet bin. Ich habe in der Nähe von Unterradlberg gelebt und habe mich dann einfach dort beworben.

Wir danken Herrn Macala für seine Zeit und dieses tolle Interview! =)

Eure Transformers aus Wismar

Interview mit der technischen Werksleitung des Sägewerks – Paul Lingemann

Wir hatten die Möglichkeit, ein kurzes Gespräch mit unserem technischen Werksleiter des Sägewerks zu führen und haben dabei einen Einblick in die Karriere von Paul Lingemann bekommen.

Anna-Lena und Yanick beim Interview mit Paul Lingemann
Was haben Sie für eine Ausbildung absolviert?
Nach meinem Abitur hab ich eine Ausbildung zum Tischler gemacht. Anschließend habe ich Holztechnik in Rosenheim studiert. Jetzt bin ich Diplom Holztechnik-Ingenieur.

Warum habe Sie sich dazu entschlossen eine Ausbildung in der Holzbranche zu machen?
Mein Vater ist Tischlermeister. Dadurch bin ich schon früh mit dem Werkstoff Holz in Kontakt gekommen und habe schon früh angefangen mich dafür zu interessieren.

Wie sind Sie zu EGGER gekommen und in welchem Bereich sind Sie damals gestartet?
Während meiner Ausbildung zum Tischler habe ich eine Betriebsbesichtigung bei EGGER gemacht. Später im Studium durfte ich ein Praktikum im Werk Brilon absolvieren.

Wie sind Sie in die Position bei Egger gekommen, in der Sie heute sind?
Ich habe insgesamt fünf Positionen in sechs Jahren durchlaufen. Nach meinem Start als Praktikant im Sägewerk habe ich zunächst als Assistent der technischen Werksleitung im Sägewerk gearbeitet. Anschließend war ich für zwei Jahre im Bereich MDF als stellvertretender und später als Produktionsleiter tätig. Seit 2014 bin ich nun technischer Werksleiter des Sägewerks.

Was sind ihre Aufgaben als Werksleiter?
Meine Hauptaufgabe ist es, das Sägewerk optimal zu führen und zu entwickeln, dass heißt die beste Kombination aus Einkauf, Produktion und Verkauf zu finden und mit meinen Kollegen und Mitarbeitern abzustimmen. Darüber hinaus gehören auch Optimierungs- und Investitionsprojekte zu meinen Aufgaben. Nicht zuletzt ist auch die Führung der Belegschaft ein sehr wichtiger Aspekt.

Ein Tag als Maschinen- und Anlagenführer

Unser Tag als Maschinen- und Anlagenführer fängt um 5.45 Uhr mit der Schichtübergabe an. Im Anschluss überprüfen wir alle Maschinendaten und machen unseren Kontrollgang um die Anlage. 

Stefan und Dennis mit der gesamten Abteilung

Wir sind in der Abteilung Kurztaktpresse (KT) eingesetzt. In unserer Abteilung wird das Dekor durch Temperatur und Druck auf die Rohplatte gepresst. Von der Presse geht´s ab zur Qualitätskontrolle und von da aus in die Verpackung und dann zum Kunden. 

Die Rohplatten für die Produktion kommen aus dem Zentrallager und wir verteilen diese auf den richtigen Lagerplatz oder fahren sie direkt in unsere Anlage hinein. Vor jedem Auftrag müssen wir mit Hilfe des Filmwagenfahrers neues Dekor in die Presse fahren. Je nach Auftrag verändern wir die Daten wie Temperatur und Presszeit an der Anlage. Nach jedem Auftragsbeginn prüfen wir ob die fertig gepresste Platte dem Format und der Qualität des Kunden entspricht. Vor großen Aufträgen nutzen wir die Rüstzeit zum Säubern der Anlage.

Um 9:30 Uhr treffen wir uns in unserem Pausenraum zum Frühstück. Danach geht es in die zweite Runde unserer Schicht. Jeden Tag kommen unsere Schichtführer an unsere Maschine und fragen wie es läuft. 

Wenn die Schicht ohne Probleme verlaufen ist haben wir um 13.45 Uhr die Schichtübergabe an die Spätschicht und dürfen dann pünktlich um 14.00 Uhr ausstempeln :-)

10 Fakten - EGGER Wismar


Heute im Blog erfahrt ihr 10 knackige Fakten, die ihr über das Wismarer EGGER Werk noch nicht wusstet ;-)

Unser Werk in Wismar.

1. Wir sind am Standort Wismar derzeit 36 Auszubildende und freuen uns auf die Vergrößerung unseres Teams mit dem Start des neuen Ausbildungsjahres.

2. Pro Tag werden ganze 80 LKW voll mit Holz an EGGER in Wismar geliefert.

3. Insgesamt haben wir in Wismar 18.000 verschiedene Materialien – von der Schraube bis zum Anlagenersatzteil.

4. Wir produzieren eigenen Strom durch unser Kraftwerk und können damit bis zu 7,8 MW pro Stunde erzeugen.

5. 2015 hat der EGGER Standort in Wismar 25 Tonnen Holz in Form von OSB-Platten an den Ort Bützow gespendet. Der Ort war nach einem Tornado-Unglück stark zerstört worden. Mit unseren Platten konnten die  Dächer wieder reparieren werden.

6. Das Egger Werk in Wismar ist das mit 90 Hektar Fläche der zweitgrößte Standort der EGGER Gruppe.

7. Der Standort in Wismar ist  durch seine Lage an der Ostsee natürlich das einzige Werk mit Anbindung an den Seeverkehr. ;-)

8. Der Standort Wismar hat außerdem eine eigene Leimfabrik. Hierdurch versorgen wir nicht nur unsere eigene Produktion sondern können auch andere Werke mit Leim versorgen.

9. Im Jahr 1999 hatte EGGER in Wismar die weltschnellste Kurztaktpresse – zugegeben, das ist schon etwas her. ;-)

10. Jedes Jahr veranstaltet Egger ein Herbstfest für Kindergärten aus Wismar und Umgebung mit Medaillen für die Kleinen. Die Medaillen werden -natürlich aus Holz-  von den Azubis aus dem 1. Lehrjahr gefertigt. Wir machen eben mehr aus Holz! :-)

Bis zum nächsten Mal!
Eure Transformers aus Wismar

Till und Yanick - weitere Verstärkung im Briloner Team

Ab sofort verstärken uns nun im Redaktionsteam auch Till und Yanick. Mehr über die beiden erfahrt ihr heute im Blog ;-)

Yanick und Till - neue Verstärkung im Briloner Team
Ich heiße:
Till, 18 Jahre

Ausbildung als:
Schnelldenker – Industriekaufmann (1. Ausbildungsjahr)

Deshalb habe ich mich für diese Ausbildung entschieden:
Durch die vielen Einblicke in die unterschiedlichen Abteilungen lerne ich das Unternehmen von all seinen Seiten kennen – von der Arbeitsvorbereitung, über den Holzeinkauf bis hin zum Marketing. Der Beruf ist sehr vielfältig und ist für mich der optimale Start nach dem Abitur.

Darum habe ich mich für EGGER entschieden:
EGGER ist für seine super Ausbildung überregional bekannt. Die Möglichkeiten in der internationalen Gruppe sind vielfältig und interessant.

Das mache ich, wenn ich frei habe:
Ich spiele und schaue gerne Fußball und treffe mich mit meinen Freunden ?

Deshalb nehme ich an der Ausbildungsredaktion teil:
Es macht super viel Spaß mit den anderen Azubis zusammen zu arbeiten und man kann dabei viel lernen. Zudem möchte Ich allen möglichen Bewerbern die Chance geben, einen bestmöglichen Einblick in das Berufsleben zu bekommen.



Ich heiße:
Yanick, 19 Jahre

Ausbildung als:
Wood Innovator – Holzbearbeitungsmechaniker (2. Ausbildungsjahr)

Deshalb habe ich mich für diese Ausbildung entschieden:
Mich interessieren das Arbeiten mit Holz sowie das Bedienen großer Maschinen. Beide Interessen werden in diesem Beruf erfüllt. Ich finde es spannend zu sehen, wie aus einem Baumstamm am Ende ein fertiges Brett wird!

Darum habe ich mich für EGGER entschieden:
EGGER hat einen sehr guten Ruf in der Umgebung. Man hört immer wieder, dass EGGER ein guter Arbeitgeber ist. Vor allem als Azubi wird man sehr gut gefördert und unterstützt – das finde ich super!

Das mache ich, wenn ich frei habe:
Ich bin bei der freiwilligen Feuerwehr tätig. Am Wochenende treffe ich mich häufig mit meinen Freunden.

Deshalb nehme ich an der Ausbildungsredaktion teil:
Durch meine Mitarbeit im Redaktionsteam lerne ich viele Azubis aus den anderen Werken kennen. Ich finde es spannend zu sehen, wie die Arbeit in den anderen Werken in Deutschland abläuft.

Abteilungswechsel - quer durch die Produktion

In den Letzten 10 Wochen waren wir auf einer kleinen Rundreise durch die verschieden Produktionsabteilungen in unserem Werk in Brilon. Insgesamt konnten wir fünf neue Abteilungen kennenlernen :)

Stefan und Dennis an ihrem Arbeitsplatz

Gestartet sind wir in unserer Stammabteilung der KT (Kurztaktpresse). Hier wird das Dekorpapier auf die Spanplatte gepresst. Von dort aus ging es los, mit vielen Erwartungen auf Neues. Auf unserem 10-wöchigen Rundgang ging es durch die wichtigsten Abteilungen wie z.B. das Labor oder auch durch die MDF-Produktion. Dort lernten wir viele verschiedene Maschinen, Verfahren und Kollegen kennen, die uns immer zahlreich bei unseren zweiwöchigen Einsatz in der jeweiligen Abteilung unterstützt haben. Die Erfahrungen, die wir in den fünf Abteilungen sammeln konnten, haben uns viel Verständnis über den Ablauf der Prodiktion gebracht. 

Nun ist der Wechsel seit letzter Woche zu Ende und wir beide sind wieder in unserer Stammabtteilung (KT). Doch bis wir die Presse selber fahren dürfen, müssen wir noch einiges lernen. Wir freuen uns wieder in unserer Stammabteilung zu sein und natürlich auf den Rest der Ausbildung.

Eure Transformers
Stefan und Dennis  

EGGER läuft 2015 - 12.546,17 km

Es war ein erfolgreiches Jahr 2015 für "EGGER läuft" an den deutschen Standorten.


Im Jahr 2015 haben insgesamt 250 Läufer/innen aus allen deutschen Standorten an "EGGER läuft" teilgenommen. Dabei wurde von den Kollegen eine Strecke von 12.546,17 Kilometern erlaufen. Dies entspricht einer Entfernung von Deutschland nach Chile ;-)
Spitzenreiter war dieses Jahr unser Werk in Wismar mit 4.558,10 Kilometern. Über den zweiten Platz durften sich unsere Werke Marienmünster und Bevern mit 3.284 Kilometern freuen. Dritter wurde das Werk in Brilon. Hier wurden insgesamt 1.918,30 Kilometer erlaufen. Den vorletzten Platz sicherte sich das Werk in Gifhorn mit 1.620,77 Kilometern und auf den fünften Platz lief sich eins unserer kleinsten Werke, das EGGER Werk in Bünde mit stolzen 1.165 Kilometern. 
Pro gelaufenen Kilometer eines EGGER Mitarbeiters spendet das Unternehmen 5 Euro für wohltätige Zwecke. So konnte in 2015 insgesamt eine Spendensumme von 62.730,85 Euro erlaufen werden. In diesem Jahr gehen die erlaufenen Gelder beispielsweise an die Flüchtlingshilfe und an ein niedergebranntes Kinderheim.

Dennis und Stefan - unsere neuen Teammitglieder

Nach Ina, Jesko und Gian sind nun Dennis und Stefan an der Reihe. Die beiden machen eine Ausbildung als Maschinen- und Anlagenführer und stellen sich euch heute vor ;-)

Dennis und Stefan - unsere neuen Teammitglieder

Ich heiße:
Dennis, 20 Jahre 

Ausbildung als:
Machine Commander – Maschinen- und Anlagenführer (1. Ausbildungsjahr)

Deshalb habe ich mich für diese Ausbildung entschieden:
Ich finde es interessant große Maschinen zu bedienen und freue mich in einer großen Firma mit vielen Kollegen zu arbeiten. Ich habe in dem ersten halben Jahr bei EGGER schon viele verschiedene Abteilungen durchlaufen und dabei natürlich auch viele verschiedene Maschinen kennengelernt ;-)

Darum habe ich mich für EGGER entschieden:
EGGER ist ein großer Familienbetrieb und unterstützt die Auszubildenden bei jeglichen Problemen. Zudem ist EGGER ein ausgezeichneter Ausbildungsbetrieb und genießt einen guten Ruf. 

Das mache ich, wenn ich frei habe:

Ich gehe oft nach der Arbeit ins Fitnessstudio und entspanne mich danach bei einem schönen, lockeren Saunagang. Zudem schraube ich gerne an meinem Auto und treffe mich am Wochenende mit meinen Freunden.

Deshalb nehme ich an der Ausbildungsredaktion teil:

Ich finde es sehr interessant, was bei den anderen Auszubildenden aus den anderen deutschen Werken so abläuft – wir sind ständig im Austausch. Zudem finde ich es sehr wichtig, dass zukünftige Auszubildende mehr über die Ausbildung bei EGGER erfahren.   

 
Ich heiße:
Stefan, 21 Jahre

Ausbildung als:
Machine Commander – Maschinen- und Anlagenführer (1. Ausbildungsjahr)
Deshalb habe ich mich für diese Ausbildung entschieden: 
Mich interessieren große Maschinen, ich arbeite gerne im Team und stelle mich gerne neuen Herausforderungen.

Darum habe ich mich für EGGER entschieden:
EGGER ist ein international agierendes Unternehmen und in der Region Brilon der größte Arbeitgeber. Zudem ist EGGER ausgezeichneter Ausbildungsbetrieb und genießt einen guten Ruf.

Das mache ich, wenn ich frei habe:
Ich gehe gerne ins Fitnessstudio, spiele mit meinen Freunden Fußball und entspanne mich beim Angeln mit einem frischen Bier.

Deshalb nehme ich an der Ausbildungsredaktion teil:
Durch die Teilnahme an der Ausbildungsredaktion lerne ich andere Azubis  und die anderen deutschen EGGER Werke kennen. Außerdem habe ich großes Interesse daran, den zukünftigen Azubis einen Einblick in die jeweiligen Ausbildungsberufe zu geben.

Verstärkung im Redaktionsteam

Weiter geht's mit der Vorstellung der neuen Teammitglieder. In Gifhorn freuen wir uns über Verstärkung im Redaktionsteam durch Jesko und Gian, die wir euch heute vorstellen dürfen:

Gian und Jesko, unsere neuen Teamkollegen aus Gifhorn ;-)

Ich heiße:
Jesko, 20 Jahre

Ausbildung als:
Schnelldenker – Industriekaufmann (2. Ausbildungsjahr)

Deshalb habe ich mich für diese Ausbildung entschieden:
Ich habe mich für die Ausbildung zum Industriekaufmann entschieden, da diese mir einen Einblick in alle Bereiche unseres Unternehmens gewährt. Aufgrund dessen kann ich in den drei Jahren meine Stärken und Schwächen herausfinden und mich nach der Ausbildung auf den Bereich konzentrieren, der mir am besten liegt und gefällt.

Darum habe ich mich für EGGER entschieden:
EGGER ist ein großes regionales Unternehmen, welches weltweit agiert. Außerdem bietet EGGER sehr viele und gute Weiterbildungsmöglichkeiten an.

Das mache ich, wenn ich frei habe:
In meiner Freizeit, liebe ich es, mich sportlich zu betätigen oder im Rahmen des Besuches verschiedener Fußballstadien meinen Lieblingsverein, den Hamburger Sport Verein, anzufeuern.

Deshalb nehme ich an der Ausbildungsredaktion teil:
Ich nehme an der Ausbildungsredaktion teil, um junge Leute auf EGGER aufmerksam zu machen und über die Möglichkeiten bei EGGER zu informieren. Außerdem ist es sehr interessant, sich mit den Azubis aus unseren anderen Standorten auszutauschen ;-)


Ich heiße: 
Gian, 18 Jahre

Ausbildung als: 
Schnelldenker – Industriekaufmann (1. Ausbildungsjahr)

Deshalb habe ich mich für diese Ausbildung entschieden: 
Nach der Schule stellte ich mir die Frage: Ausbildung oder Studium? Bei meiner Recherche stach mir dann der Ausbildungsberuf des Industriekaufmannes ins Auge. Und zwar aus dem einfachen Grund, dass man während der Ausbildung die Abläufe in einem Industriebetrieb Schritt für Schritt kennenlernen darf und Einblick in die einzelnen Abteilungen bekommt. Ich erhoffe mir durch diese Ausbildung, dass ich herausfinde, welche betrieblichen Tätigkeiten mir am besten liegen und gefallen.

Darum habe ich mich für EGGER entschieden: 
EGGER ist ein bekanntes Familienunternehmen, von dem ich schon vor Antritt der Ausbildung sehr viel positives gehört habe. Insbesondere über das gute Arbeitsklima! Dies war mir bei meiner Entscheidung sehr hilfreich, da es am Wichtigsten für mich ist, dass man sich auf Arbeit wohl fühlt. Da EGGER Gifhorn sich des Weiteren unweit von meinem zu Hause befindet und zudem noch den Ausbildungsberuf des Industriekaufmannes anbietet war mir klar: Da will ich hin! Dass es dann noch auf Anhieb klappte, freute mich umso mehr! :)

Das mache ich, wenn ich frei habe: 
In meiner Freizeit spiele ich Fußball und verbringe gerne Zeit mit Freunden.

Deshalb nehme ich an der Ausbildungsredaktion teil: 
Da ich dabei helfen möchte, dass sich mehr Jugendliche für eine Ausbildung bei EGGER entscheiden und ich mir von der Redaktionsarbeit erhoffe, neue Leute aus den verschiedenen EGGER Werken Deutschlands kennenzulernen. Außerdem erhoffe ich mir, mehr über das Familienunternehmen EGGER zu lernen und die einzelnen Standorte besuchen zu können.

Teamwechsel - Neues Mitglied im Redaktionsteam

Wie schon im letzten Blog angekündigt, starten wir heute mit der Vorstellung der neuen Teamkollegen :) In Brilon freuen wir uns über Verstärkung im Redaktionsteam durch Ina, die wir euch heute vorstellen dürfen:

Ina löst Laura im Redaktionsteam ab :)

Ich heiße:
Ina, 20 Jahre

Ausbildung als:
Schnelldenker – Industriekauffrau (1. Ausbildungsjahr)

Deshalb habe ich mich für diese Ausbildung entschieden:
Während der Ausbildung durchlaufe ich verschiedene Abteilungen und lerne unterschiedlichste Tätigkeiten und Bereiche kennen. Das finde ich sehr interessant. Außerdem hat man mit vielen unterschiedlichen Menschen zu tun.

Darum habe ich mich für EGGER entschieden:
EGGER ist ein international agierendes Unternehmen und in der Region Brilon der größte Arbeitgeber. Zudem ist EGGER ausgezeichneter Ausbildungsbetrieb und genießt einen guten Ruf.

Das mache ich, wenn ich frei habe:
Ihr seht mich oft im Fitnessstudio. Ich spiele Volleyball, reite und fahre gerne Ski. Am Wochenende unternehme ich viel mit meinen Freunden.

Deshalb nehme ich an der Ausbildungsredaktion teil:
Der Austausch mit den Teammitgliedern aus anderen deutschen EGGER Werken macht großen Spaß. Man berichtet über eigene Erfahrungen aus dem Arbeitsalltag. Dadurch können sich Schüler und zukünftige Auszubildende über den Arbeitgeber EGGER informieren.


Redaktionsmeeting 4.0 in Brilon - weiter geht's!

Letzte Woche war in unserem Werk in Brilon einiges los. Wir bekamen Besuch von Thomas Mohn und den anderen Azubis aus dem Redaktionsteam aus Wismar und Gifhorn. Auf dem Plan standen ein Workshop und unser Redaktionsmeeting 4.0.

Die neuen Teamkollegen auf den Fotos stellen wir euch in den nächsten Wochen vor :)
Gestartet sind wir am Dienstag mit einem GoPro Workshop. Unser Dozent Thomas ist Fotograf und GoPro Spezialist. Die vielen Funktionen der Actionkamera haben wir an zwei kreativen Tagen reichlich getestet. Freut euch auf viele spannende Videos! ;-)

Am Donnerstagmorgen ging es weiter mit unserem Redaktionsmeeting. Nach einem Rückblick auf die vergangenen Monate und einer Feedbackrunde, haben wir den Redaktionsplan für das nächste halbe Jahr mit Inhalten befüllt. Im Anschluss an unser gemeinsames Mittagessen im EGGER Forum brachen wir zu einer spannenden Werksführung auf.


Startklar? - Dann mach den nächsten Schritt

Vor ein paar Wochen haben wir euch ja schon die Trainee-Ausbildung vorgestellt. Heute zeigen wir euch noch ein paar andere Weiterbildungsmöglichkeiten, die EGGER bietet. Wir haben aus den verschiedenen Programmen und Möglichkeiten vier ganz unterschiedliche Entwicklungsprogramme ausgewählt, die wir euch heute vorstellen wollen :)

Mach mit uns den nächsten Schritt ;-)
Dazu zählt beispielsweise „Start up Sales“. Klingt cool und das ist es auch! Dabei werden die Teilnehmer gezielt auf ihre zukünftigen Aufgaben und Herausforderungen als Gebietsverkaufsleiter in unserem Vertriebsbereich vorbereitet. Neben einer grundlegenden kaufmännischen Ausbildung wird hier auch besonderer Wert auf die Entwicklung sozialer Kompetenzen wie Produktvermittlung und Verhandlungsgeschick gelegt.

Wir haben euch in unseren Blogbeiträgen auch schon einige ehemalige Azubis vorgestellt, die mittlerweile Führungskräfte sind. Auch für diese gibt es spezielle Programme. Die beiden aufeinander aufbauenden Führungskräfteprogramme „Impuls“ und „Spirit“.
Dabei haben unsere Führungskräfte die Möglichkeit ihr bestehendes Managementwissen zu vertiefen und sich aktuelle Führungsmethoden anzueignen und auszubauen. Dies geschieht durch gruppenweite, internationale Workshops.

Zudem bietet EGGER das internationale Führungskräftenachwuchsprogramm „Startklar“ an.
In dem eineinhalbjährigen, englischsprachigen Programm werden junge Leistungsträger (wie ihr es auch bald sein könnt ;-)), aus den drei Unternehmensbereichen Technik/Produktion, Finanzen/Verwaltung/Logistik und Verkauf/Marketing ausgebildet.

Wie ihr also seht, gibt es eine Vielzahl an Weiterbildungsmöglichkeiten bei uns, die jeder Mitarbeiter nutzen kann um sich weiterzuentwickeln.

Eure Transformers

Interview mit einem Industriemechaniker!


Jungfacharbeiter Jan hat sich unseren Fragen gestellt...

 

 
Industriemechaniker Jan.

 

Wie und wann bist du zu EGGER gekommen und in welcher Position hast du damals angefangen?
Jan: Im Jahr 2010 habe ich ein freiwilliges einwöchiges Betriebspraktikum bei EGGER absolviert, um mich über die Berufe zu informieren und zu gucken, was mir Spaß macht. Dort konnte ich erste Grundkenntnisse im Bereich der Metallverarbeitung sammeln, wie z. B. Bohren und Feilen.
Kurz vor meinem Schulabschluss habe ich mich dann für eine Berufsausbildung zum Mechatroniker beworben. Ich hatte damals einen 4-stündigen Einstellungstest und noch ein persönliches Gespräch.
Im September 2011 begann ich dann meine Ausbildung bei EGGER in Wismar.
Wie ging es nach deiner Ausbildung weiter?
Jan: Durch meine Berufsausbildung zum Mechatroniker, in der ich sowohl den Bereich Elektronik als auch Mechanik kennenlernen konnte, war ich flexibel einsetzbar. Die ersten zwei Monate, nach erfolgreicher Beendigung der Ausbildung, wurde ich als Industriemechaniker (Schlosser) in der Tagschicht OSB eingesetzt. Danach war ich bis Ende 2015 als Springer tätig. Seit Januar dieses Jahres bin ich als Industriemechaniker im Schichtsystem angestellt, was mir sehr gut gefällt.
Was macht den Beruf des Industriemechanikers aus, welche Fähigkeiten und Kenntnisse braucht man?
Jan: Man sollte auf jeden Fall Interesse für technische Berufe zeigen und über handwerkliches Geschick verfügen. Obwohl man viel nach vorgegebenen Plänen arbeitet, ist auch ein gewisses Improvisationsgeschick nötig, um sich schnell auf unvorhergesehene Situationen einstellen zu können. Erste Grundkenntnisse auf dem Gebiet der Mechanik wären toll, sind aber kein Muss, denn dies lernt man alles während der Ausbildung. Dazu zählen z. B. Schweißen, Drehen, Fräsen sowie Hydraulik und Pneumatik.
Derzeit bist du in Wismar in der Instandhaltung tätig. Was sind dort deine Aufgaben und was gefällt dir daran besonders gut?
Jan: In meiner jetzigen Position als Schlosser im Schichtsystem habe ich vielfältige Aufgaben, die vor allem davon abhängen, ob ich Tagschicht oder Nachtschicht habe. Während man in der Ausbildung das Grundwissen vermittelt bekommt, kann man später all das Gelernte in der praktischen Arbeit anwenden und lernt fortwährend neue Dinge hinzu. In der Tagschicht fertigen wir oft Teile nach Plan (z. B. Verschleißteile) an oder bereiten Wartungen an den Anlagen vor und führen diese dann später durch. In der Nachtschicht hingegen werden oft andere Fähigkeiten und Fertigkeiten abverlangt. Hier geht es zumeist um die Behebung von Störungen, damit die Anlagen und Maschinen so schnell wie möglich wieder laufen und die Produktion fortgesetzt werden kann. Dabei muss man oft improvisieren und flexibel sein, weil beispielsweise die richtigen Ersatzteile in der Nacht nicht sofort verfügbar sind. Das gefällt mir auch besonders gut an meiner Arbeit hier.
Wie soll es für dich beruflich weitergehen?
Jan: Ich mag die Arbeit hier bei EGGER und möchte auf jeden Fall hier bleiben. Außerdem bilde ich mich aus privatem Interesse gerne weiter und lese manchmal Dinge nach, die ich dann auch in meine tägliche Arbeit einbringen kann.
Wir möchten uns ganz herzlich bei Jan für seine Zeit bedanken und, dass er all unsere Fragen so geduldig beantwortet hat.
Bis zum nächsten Mal,
eure Transformers aus Wismar


10 Fakten - EGGER Brilon

Heute im Blog erfahrt ihr alles, was ihr schon immer über das Briloner EGGER Werk wissen wolltet ;-)


Unsere Transformers Laura, Marina, Lina, Sabrina, Nikolas, Laura, Niklas und Jack

  1. Unser Werk hat die Größe von 80 Fußballfeldern, das entspricht 570.000m²!
  2. Fußballstars wie Marco Reus oder Thomas Müller würden sich also hier richtig austoben können. Übrigens: Sie sind gleichalt wie unser Werk: geboren 1989!
  3. Den vielen Platz benötigen wir allerdings auch. Immerhin können unsere rund 1.050 Mitarbeiter 3 ICE Züge komplett füllen.
  4. Apropos Züge: Unser Werk verfügt über ein eigenes Schienennetz von 4,3 km Länge!
  5. ICEs machen allerdings weniger Halt bei uns. Stattdessen treffen jährlich 1.000 Waggon Ladungen sowie 62.500 LKW Ladungen Holz bei uns ein – das ist die Grundlage für unsere Produktion.
  6. Das angelieferte Holz wird für unsere 6 Produktsparten verwendet: Span- und MDF Platten, beschichtete Platten, Laminatfußböden, Schnittholz und Hobelware.
  7. Würde man die in einem Jahr produzierten Span- und MDF Platten aneinanderlegen, ergibt sich eine Länge von rund 30.000 km – das entspricht etwa der Luftlinie von Brilon nach Sydney und zurück!
  8. Eine nachhaltige Produktion ist uns ein echtes Anliegen. 3,6 Mio. Tonnen CO² werden jährlich in EGGER Holzwerkstoffen gebunden.
  9. Diese Menge würde ganz Bielefeld zu einer CO²-neutralen Bilanz verhelfen!
  10. Auch unser eigenes Biomasse-Kraftwerk hilft uns dabei, die Umwelt zu schonen. Seine energetische Leistung würde locker ausreichen, um die Stadt Brilon und ihre umliegenden Gemeinden mit Strom und Wärme zu versorgen.


Ein Tag als Maschinen- und Anlagenführer

Heute stelle ich euch meinen Arbeitsalltag als Maschinen- und Anlagenführer am Standort in Gifhorn vor.

Fabian bei seiner täglichen Arbeit

7:30 Uhr: Arbeitsbeginn. Nachdem ich mich umgezogen habe, gehe ich in die Imprägnierung und melde mich dort beim Schichtführer, der mir mitteilt welcher Anlage ich heute zugeteilt bin, bzw. welche sonstigen Aufgaben er für mich hat, beispielsweise LKW abladen.

An der Anlage bin ich dafür mitverantwortlich, dass das fertige Imprägnat, das aus dem Imprägnierkanal kommt, richtig aufgewickelt wird. Außerdem muss ich darauf achten, dass keine Fehler auf dem Imprägnat sind (z.B. Schmutz). Ist die Produktion einer Rolle abgeschlossen, nehme ich die Rolle mit dem Stapler von der Anlage und bereite einen neuen Kern für eine weitere Rolle Imprägnat vor. Dabei muss ich schnell und genau arbeiten, da wir nahtlos produzieren. 

12:00 – 12:30 Uhr: Mittagspause - diese verbringe ich mit den anderen gewerblichen Azubis im Pausenraum.

12:30-16:00 Uhr: Am Nachmittag unterstütze ich weiter die Maschinen- und Anlagenführer an der Imprägnieranlage. Zwischendurch bereite ich Paletten vor, auf die unser fertiges Imprägnat in Formatware gelegt wird. Wenn neue Rohpapierlieferungen eintreffen muss ich ab und zu Proben von den Rollen entnehmen und zur Qualitätskontrolle ins Labor bringen. 

Jeden Donnerstag schreibe ich von 15:30-16:00 Uhr meinen Wochenbericht. 

16:00 Uhr: Feierabend =) Für mich hat die Arbeitswoche 5 Tage, da mein Berufsschulunterricht in Blöcken stattfindet. 





Das EGGER Trainee-Programm im Bereich Logistik

Nachdem unsere ehemals duale Studentin Nicola ihr Studium mit dem Schwerpunkt "Warenwirtschaft und Logistik" erfolgreich beendet hat, entschied sie sich dazu, bei EGGER das Trainee-Programm im Bereich Logistik zu absolvieren. In unserem Interview gibt sie Einblicke in das Trainee-Programm und erzählt von den spannenden Aufgaben bei EGGER als Trainee.

Unsere Trainee-Absolventin Nicola im Interview mit Laura
Wie war es für dich, nach dem dualen Studium mit dem Trainee-Programm bei EGGER weiter zu machen?
Direkt nach meinem Studium habe ich zunächst die Elternzeit-Vertretung für einen Kollegen in der Arbeitsvorbereitung (AV)/Materialwirtschaft (MAWI) übernommen. Da die Aufgaben für mich zum Großteil nicht neu waren, war der Übergang vom dualen Studium ins Arbeitsleben fließend. Im Anschluss daran habe ich die Materialwirtschaft für die EGGER Retail Products übernommen und hatte damit mein erstes eigenes Aufgabengebiet und die Verantwortung dafür. Dann ging es auch langsam mit den ersten kleinen Projekten los. 

Was genau verbirgt sich hinter deinem Trainee-Programm und wie ist der grobe Ablauf?
Das Traineeprogramm setzt sich bei mir mittlerweile aus ca. 50% Tagesgeschäft in der MAWI und 50% Projektarbeit zusammen. Dabei bin ich hinsichtlich der Zeiteinteilung flexibel. Nach ersten kleineren Projekten kam Mitte des Jahres ein Größeres dazu, welches ich begleiten darf. Dabei handelt es sich um die Einführung eines SAP-EWM Systems in unserem Zentrallager. Außerdem ist die Teilnahme an Seminaren zum Erwerb von Methoden- und Sozialkompetenzen geplant.

Was sind deine wesentlichen Aufgaben und Tätigkeiten im Arbeitsalltag?
Normalerweise erledige ich vormittags erst die Aufgaben, die im Tagesgeschäft anfallen. Dieses umfasst bspw. die Disposition der Handelswaren und die Bestellungen für die Hausverkäufe. In den letzten Wochen hat jedoch die Projektarbeit die meiste Zeit in Anspruch genommen. Diese ist sehr abwechslungsreich und vielfältig, da die Projektthemen völlig unterschiedlich sind. Man arbeitet mit unterschiedlichen Kollegen zusammen und lernt immer neue Kollegen und Bereiche kennen. Zu den Aufgaben in meinem Arbeitsalltag in den letzten Wochen und Monaten gehörten die Einarbeitung in die Themen, eine Geschäftsreise nach Graz zu einem Systemlieferanten, die Erstellung von Schulungsunterlagen und die Schulung der Systemuser im Umgang mit unserem neuen Lagerverwaltungssystem.

Wenn du nochmals vor der Ausbildung wärst, würdest du dich nochmal für EGGER entscheiden, wenn ja, auch für den gleichen Bildungsweg, den du jetzt eingeschlagen hast?
Ja, ich würde mich jederzeit wieder für das duale Studium bei EGGER entscheiden, da mir das System der dualen Hochschule gut gefällt und man von EGGER gut dabei unterstützt wird. Der Berufseinstieg über das Traineeprogramm war mein Wunsch und ich freue mich, dass mir die Möglichkeit geboten wurde.

Wir bedanken uns nochmals bei Nicola, dass sie sich für uns Zeit genommen hat und wünschen ihr weiterhin viel Erfolg bei EGGER! :)

Wir machen mit!

Wir Auszubildenden aus dem ersten Lehrjahr hatten die Möglichkeit, einen 50-tägigen Metall-Grundlehrgang im KOLPING Technologie-Trainingszentrum Olsberg zu absolvieren.

EGGER Brilon Azubis beim Grundlehrgang Kolping

Während des Lehrgangs lernten wir unter anderem fachgerechtes Drehen und Fräsen außerdem lernten wir den Umgang mit Handwerkzeug wie z.B. das Feilen, Sägen und Bohren.

Unser Ausbilder Herr Bornemann stand uns immer mit Rat und Tat zur Seite. Mit Spaß und Ernsthaftigkeit hat er sein Wissen an uns weitergegeben. Er ist Feinwerkmechanikermeister und weiß so ziemlich alles, wenn es um Metall geht.

Jeder von uns hatte eine eigene Werkbank mit seinem eigenen Werkzeug, um ein Projekt selbständig bearbeiten zu können. Unsere Projekte, welche wir erfolgreich abgeschlossen haben, haben uns sehr viel Spaß macht. Die Zeit hier war sehr abwechslungsreich und lehrreich.

Wir EGGER Azubis können diesen Lehrgang nur weiterempfehlen, dennoch freuen wir uns wieder auf unseren Betrieb in Brilon ;-)