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Großwartung im Bereich OSB-Produktion Wismar

In der vergangenen Woche war es wieder soweit: Die Großwartung im Bereich der OSB-Produktion stand an und wir Transformers waren auch beteiligt. :-)

Rafael, Ian, Jonas und Maximilian vor der OSB.

Notwendige Wartungs- und Reinigungsarbeiten der Produktionsanlagen sind bei laufender Produktion natürlich kaum möglich. Daher werden zwei Mal im Jahr, jeweils im Mai und im November, alle Maschinen- und Anlagen im Bereich der OSB- Produktion „abgefahren“, also abgestellt.

In einem Zeitraum von ca. 4-5 Tagen werden dann jegliche Instandhaltungs- und Reinigungsarbeiten an den Anlagen durchgeführt. Die Dauer der Großwartung wird im Vorfeld je nach Arbeitsaufwand und den notwendigen Wartungsarbeiten geplant. Die Verantwortung dafür übernimmt der Produktionsleiter in Zusammenarbeit mit dem Instandhaltungsleiter und verschiedenen externen Firmen, die bei den Arbeiten helfen.

Am Sonntag,  den 21. November wurden gegen 15.00 Uhr zunächst im Bereich der Zerspanung OSB die ersten Anlagen abgefahren. Nach und nach wurden dann die sogenannten Holzspanbunker leer gefahren, bis das letzte Material verarbeitet und die letzte Platte produziert worden ist. Dann wurden auch die restlichen Anlagen abgefahren.

Abgenutzte Maschinenteile werden dann ausgetauscht oder repariert, Antriebsrollen und Förderbänder werden geprüft und erneuert, die Entrindungstrommeln werden gereinigt und gegen Korrosion geschützt, Isolierungen werden begutachtet und jegliche Leitungen gereinigt und auf Funktion geprüft. Das sind nur einige der Arbeiten, die während der Großwartung anfallen. 

Bei den Wartungsarbeiten helfen alle tatkräftig mit: Die Kollegen aus dem Bereich OSB helfen bei den Wartungs- und Reinigungsarbeiten der Anlagen und erneuern kleinere mechanische Verschleißteile. Unsere Kollegen aus der Mechanik und Elektrik prüfen während der Großwartung natürlich alle Teile, übernehmen Neueinbauten und Reparaturen und externe Firmen helfen beispielsweise in den Themen wie Spezialreinigungen, Schleifmaschinenoptimierung, Korrosionsschutz, Förderbandtechnik etc.

Manchmal werden auch komplett  neue Anlagenteile eingebaut, die die Produktion noch effektiver machen und den Prozess optimieren. Wir Transformers haben zum Beispiel in einem Azubi-Projekt zusammen mit unseren Ausbildern eine komplett neue Dosierstation für die Beleimung im Bereich OSB gebaut und bei der jetzigen Großwartung in Betrieb genommen. Darauf sind wir mächtig stolz und werden euch das Projekt in einem einzelnen Blog nochmal näher bringen.

Seit Freitag läuft die OSB-Produktion nun wieder und wir haben Einiges dazugelernt! :-)


Eure Transformers aus Wismar

Interview mit Stefan Kröplin - Produktionsleiter MDF in Wismar

Wir haben heute Stefan Kröplin, Produktionsleiter der MDF-Produktion am Standort Wismar, einige Fragen gestellt!


v.l.n.r.: Phillip, Sarah, Stefan Kröplin, Kevin und Tim

Wann und wie sind Sie zu EGGER gekommen und in welchem Bereich sind Sie damals gestartet?
Ich bin 2001 zu EGGER gekommen. Damals war ich frischgelernter KFZ Mechaniker. Mein Weg bei EGGER begann zunächst als Hilfskraft in der Leimproduktion. Nach kurzer Zeit wurde ich dann bereits als Operator eingesetzt und anschließend habe ich mich bis zum Schichtführer weiterentwickeln können.
2007 bekam ich durch den Ruhestand des damaligen Produktionsleiters und Nachrücken des damals aktuellen Produktionsmeisters die Chance, die Position des Produktionsmeisters zu besetzen. Diesem bin ich 6 Jahre lang mit Begeisterung nachgekommen bis ich anschließend die Möglichkeit bekam, mich neuen technischen Herausforderungen im Bereich MDF-Produktion zu stellen und zunächst Assistent des Produktionsleiters zu werden.
Seit 2014 bin ich nun selbst der Produktionsleiter, führe 45 Mitarbeiter und stelle mich jeden Tag den Herausforderungen, die der Job mit sich bringt ;-)

Was macht für Sie den Job als Produktionsleiter aus?
Das Zusammenwirken mit meinem gesamten Team macht für mich den Grundsatz meiner Arbeit aus. Gemeinsam etwas zu bewegen, Entscheidungen zu treffen, Prozesse zu optimieren und somit den Produktionsprozess zu gestalten. Ich bin stolz auf die Zusammenarbeit und mein Team.
Weiterhin schätze ich an meinem Job den guten Austausch mit den Kollegen auch unter den verschiedenen Abteilungen. So optimiert man darüber hinaus auch vor- und nachgelagerte Prozesse und kann voneinander profitieren.
Durch die Position des Produktionsleiters gibt Egger mir quasi die Möglichkeit, meine Ideen in gewisser Weise kreativ umzusetzen und in die Optimierung des Produktes mit einfließen zu lassen.

Wie sieht ein typischer Arbeitstag aus?
Ich beginne morgens mit der Analyse der Produktionen vom vergangenen Tag. Anschließend findet der Regelkreis mit den Produktionsmeistern und den Instandhaltungsbeauftragten statt und der technische Tagesablauf wird geplant. Es werden Arbeitsabläufe und Produktionsvorhaben besprochen.
Ansonsten versuche ich verstärkt in der Anlage zu sein und immer ein offenes Ohr zu haben um die Mannschaft zu unterstützen. Aber  auch zahlreiche Meetings bleiben nicht aus. Verschiedene Standortthemen sind ebenso Bestandteil meines abwechslungsreichen und spannenden Jobs, z.B. Produktionsversuche, technische Gegebenheiten, Qualitätsmanagement und Projekte.
Am Nachmittag beginnt eigentlich schon die Vorbereitung für den nächsten Tag ;-)

Welche Fähigkeiten und Kenntnisse braucht man  für diese Position?
Das ist eine schwierige Frage. Natürlich braucht man grundsätzlich technisches Verständnis und eine gewisse Vorbildung um die technischen Voraussetzungen für ein solches Industrieunternehmen mitzubringen.
Ich persönlich habe sehr viel durch meine verschiedenen Stationen innerhalb des Unternehmens lernen können und viele Kenntnisse ebenso durch die Meisterschule erworben.
Menschlichkeit ist ein wichtiges Thema bei EGGER und ich denke, dass das auf jeden Fall für diesen Job wichtig ist.
Natürlich unterstützt EGGER in jeglichen Belangen mit guten Seminaren, aber einige persönliche Eigenschaften muss eben der Charakter mit sich bringen. Daher sage ich: Immer menschlich bleiben gegenüber den Kollegen, stolz auf seine Mannschaft sein aber/ und dabei natürlich trotzdem den Ablauf in der Produktion sicherstellen.

Welche Aufgaben gefallen Ihnen an Ihrem Job und welche weniger?
Die Abwechslung in den tagtäglichen Themen ist eine große Herausforderung und das macht riesigen Spaß! Leider bleibt oft wenig Zeit für die Gespräche mit meinem MDF-Team.

Wie wichtig finden Sie das Thema Ausbildung bei EGGER?
Ausbildung ist sehr wichtig! Ich denke dadurch, dass unsere Azubis zum einen das Unternehmen besser kennenlernen und gleichzeitig ihre technischen oder kaufmännischen Fähigkeiten weiter ausbauen, sind sie für uns als Unternehmen unerlässlich.
Es kann nur mehr als gut sein von Anfang an die Technik und Prozesse, die Menschen und das Netzwerk zu kennen. Das hilft um später als Facharbeiter die richtigen Entscheidungen zu treffen!

Wollen Sie uns Azubis noch etwas mit auf den Weg geben?
Gebt auf keinen Fall auf, wenn ihr etwas mal nicht versteht! Fragt uns, wir helfen euch!


Vielen Dank für dieses tolle Interview, Herr Kröplin!
Eure Transformers aus Wismar!


Neue Azubiwerkstatt in Wismar nimmt Form an!

Heute haben wir unsere neue Azubiwerkstatt besichtigt...

... langsam nimmt sie Form an!


Die Begutachter sind unterwegs! :-)


Heute haben wir unsere neue Azubi-Werkstatt besichtigt. Wir waren über die Größe der neuen Werkstatt überrascht und über die Möglichkeiten, welche sie uns zukünftig bieten wird. Die Lehrwerkstatt ist zwar noch nicht ganz fertiggestellt, aber es geht voran.

Außerdem haben wir neuen Azubis nun die Möglichkeit, uns an der Gestaltung und dem Ausbau der neuen Werkstatt zu beteiligen und sie zu komplettieren. Die Schränke, welche wir im späteren Berufsleben benutzen werden, bauten wir selbst auf, teilten sie uns ein und bezogen sie. Der Aufenthaltsraum ist wesentlich geräumiger und bietet uns mehr Platz. Nach und nach werden Gerätschaften aus der alten Werkstatt ausgebaut und wieder in der neuen montiert. Dieses liegt zum Teil in unserer Verantwortung und erfordert Teamarbeit Der Azubi-Werkstatt ist auch ein Schulungsraum angeschlossen, in welchem wir in der Zukunft an Teamgesprächen, Lehrgängen und dem Englischunterricht teilnehmen. Dies spart Zeit und steigert unsere Effizienz. Auch unsere Ausbilder sind jetzt viel näher an uns dran und befinden sich durch ihre direkt angrenzenden Büros unmittelbar in unserer Nähe.
Die große Werkstatt ist gut beleuchtet und auch der Pausenraum bietet zukünftig sehr viel Platz.
Nach Arbeitsende können wir in den neu sanierten Duschräumen duschen und jeder von uns hat seinen eigenen Spint für die Klamotten.

Warum wir diesen ganzen Aufwand betreiben?
Nun haben wir mehr Platz, haben einen zentralen gut klimatisierten Ort, an welchem sich die Azubis versammeln und gemeinsam arbeiten können, neue Arbeitsutensilien, die uns letztlich neue Möglichkeiten erschaffen.

Anfang Oktober soll es dann soweit sein!

Wir sind schon sehr gespannt auf die neue Azubi Werkstatt und freuen uns auf den offiziellen Einzug!


Eure Transformers aus Wismar

EGGER Fußballturnier der deutschen Werke

Marienmünster gewinnt das Fußballturnier der deutschen Werke in Gifhorn - ein gelungener Tag für alle Teilnehmer.
Das EGGER Fußballturnier in Gifhorn
Am Samstag, den 04.06.2016 fand das deutschlandweite EGGER Fußballturnier in Gifhorn statt. Bei strahlendem Sonnenschein und besten Platzbedingungen traten Mannschaften aus den Werken Gifhorn, Marienmünster, Wismar und Brilon gegeneinander an. Insgesamt nahmen an der Veranstaltung ca. 250 Mitarbeiter teil. Die Mannschaften wurden während der Spiele fleißig von den mitgereisten Kollegen angefeuert.

Unsere kleinen Zuschauer konnten sich zwischendurch auf einer großen Hüpfburg austoben. Auch für das leibliche wohl wurde bestens gesorgt. 

Nach einem langen, heißen und anstrengenden Tag konnte sich das Team Marienmünster mit drei Siegen und einem Unentschieden vor dem Team Gifhorn durchsetzen und wurde verdient EGGER Meister 2016. Der dritte Platz ging an das Team Wismar, Vierter wurde das Team Brilon und Fünfter wurde Team EGGER Europe. Zusätzlich gab es eine Ehrung für den besten Torhüter Mathias Dorau  aus Wismar und den besten Torschützen Fabian Kremmeicke aus Gifhorn.



Interview mit der technischen Werksleitung in Wismar – Erich Macala

Wir hatten die Möglichkeit heute ein Interview mit unserem Divisionsleiter für Technik und Produktion, Erich Macala zu führen und haben einen Einblick in seine Karriere bekommen und erfahren, was er über das Thema Ausbildung denkt.

Im Interview mit unserer technischen Werksleitung - Erich Macala

Wann und wie haben sie bei EGGER angefangen?
Ich habe vor ziemlich genau 27 Jahren bei EGGER angefangen und das in Unterradlberg. Ich absolvierte dort eine technische Ausbildung zum „Maschinenbau- und Betriebstechnikingenieur“ und musste dort erstmal mit den staubigen Arbeiten anfangen. Unter anderem auch Pakete verpacken, LKW abladen, Filter wechseln usw. Später wurde ich zum Assistenten der Produktionsleitung. In unserem Werk in Wörgl wurde ich dann für fünf Jahre Produktionsleiter der Imprägnierung. Im Jahr 1997 wurde ich dann Werksleiter in Gifhorn und seit 2003 bin ich in Wismar. Hier war ich zunächst als Werksleiter im Fußbodenbereich und später dann als Werks - und Divisionsleiter für Technik/Produktion tätig.

Was sind ihre Tätigkeiten im Werk?
Grundlegend alles was Technik und Produktion betrifft, dass heißt vorrangig Managementfunktionen. Es geht darum, Strukturen und Abläufe zu schaffen, ein richtiges Umfeld zu ermöglichen. Dazu zählen beispielsweise der technische Einkauf, die Auslastung der Kapazitäten der Anlagen, die Verbesserung der Kommunikation, Investitionen anstoßen, um die Anlagen zu verbessern, Gruppengespräche führen, um die anderen Führungskräfte zu informieren oder informiert zu werden. Außerdem ist mir die Ausbildung unterstellt.

Was war früher ihr Traumjob?
Mein Traumjob war früher eigentlich Förster, etwas in Richtung Wald. Aber davon bin ich jetzt ja auch nicht so weit weg.

Wie wichtig ist ihnen die Ausbildung hier im Werk?
Die Ausbildung ist eine der wichtigsten Abteilungen hier am Standort. Wir bei EGGER haben schon früh erkannt, dass die Ausbildung die Basis für die Zukunft ist.

Was machen sie in ihrer Freizeit und wie viel Freizeit haben sie eigentlich?
Es gibt ruhige Phasen aber auch Phasen, wo andauernd das Handy klingelt. Ich habe es mir aber so eingeteilt, dass ich einen oder einen halben Tag am Wochenende arbeite und den anderen frei habe. In meiner Freizeit gehe ich dann viel raus und fahre Rad, gehe laufen oder ich fotografiere. Wenn ich etwas mehr Zeit habe, reise ich auch gerne.

Wollten sie schon immer bei EGGER arbeiten?
Es war Zufall, dass ich bei EGGER gelandet bin. Ich habe in der Nähe von Unterradlberg gelebt und habe mich dann einfach dort beworben.

Wir danken Herrn Macala für seine Zeit und dieses tolle Interview! =)

Eure Transformers aus Wismar

Ein Tag als Fachlagerist - Werk Wismar

Mein Name ist Patrick und ich mache bei EGGER in Wismar eine 2-jährige Ausbildung zum Fachlageristen. Heute möchte ich euch daran teilhaben lassen, wie mein Arbeitsalltag so abläuft =)

Patrick beim Abladen von Wellen und Transportrollen

Zu meinen täglichen Aufgaben gehören vor allem das Annehmen und Kontrollieren von Paketen und Waren. Diese müssen auf innere und äußere Beschädigung geprüft werden und natürlich muss die gelieferte Ware mit den Angaben auf dem Lieferschein übereinstimmen. Anschließend wird die Ware am Computer eingebucht. So können Etiketten gedruckt werden, um die Ware zu kennzeichnen und für die Verteilung vorzubereiten  - die Waren werden später im Magazin eingelagert oder an die Abteilungen, die die Ware angefordert haben, weitergeleitet. 

Über den Tag verteilt sind meine Aufgaben sehr vielfältig und abwechslungsreich. Das finde ich toll an meinem Beruf. Ich habe sehr viel mit Menschen zu tun. Vor allem mit  Lieferanten von Paketdiensten und  Spediteuren,  aber auch mit Mitarbeitern von sonstigen Fremdfirmen und natürlich mit meinen EGGER Kollegen. Bei uns im Magazin ist immer viel los.

Weitere Tätigkeiten sind z. B. das Einlagern von Materialien, Waren für den Versand vorzubereiten und der Transport von Waren. Manchmal bietet sich für uns Azubis auch die Gelegenheit, kleinere Projekte eigenständig zu erarbeiten, vorzustellen und dann auch umzusetzen.

Ab Juni erwarten mich neue Aufgaben. Ich werde von unserem Magazin in das Lager der Fußbodenanlage wechseln. Ich bin schon sehr gespannt!

Bis dahin, viele Grüße aus Wismar ;-)