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Interview mit einem Industriemechaniker!


Jungfacharbeiter Jan hat sich unseren Fragen gestellt...

 

 
Industriemechaniker Jan.

 

Wie und wann bist du zu EGGER gekommen und in welcher Position hast du damals angefangen?
Jan: Im Jahr 2010 habe ich ein freiwilliges einwöchiges Betriebspraktikum bei EGGER absolviert, um mich über die Berufe zu informieren und zu gucken, was mir Spaß macht. Dort konnte ich erste Grundkenntnisse im Bereich der Metallverarbeitung sammeln, wie z. B. Bohren und Feilen.
Kurz vor meinem Schulabschluss habe ich mich dann für eine Berufsausbildung zum Mechatroniker beworben. Ich hatte damals einen 4-stündigen Einstellungstest und noch ein persönliches Gespräch.
Im September 2011 begann ich dann meine Ausbildung bei EGGER in Wismar.
Wie ging es nach deiner Ausbildung weiter?
Jan: Durch meine Berufsausbildung zum Mechatroniker, in der ich sowohl den Bereich Elektronik als auch Mechanik kennenlernen konnte, war ich flexibel einsetzbar. Die ersten zwei Monate, nach erfolgreicher Beendigung der Ausbildung, wurde ich als Industriemechaniker (Schlosser) in der Tagschicht OSB eingesetzt. Danach war ich bis Ende 2015 als Springer tätig. Seit Januar dieses Jahres bin ich als Industriemechaniker im Schichtsystem angestellt, was mir sehr gut gefällt.
Was macht den Beruf des Industriemechanikers aus, welche Fähigkeiten und Kenntnisse braucht man?
Jan: Man sollte auf jeden Fall Interesse für technische Berufe zeigen und über handwerkliches Geschick verfügen. Obwohl man viel nach vorgegebenen Plänen arbeitet, ist auch ein gewisses Improvisationsgeschick nötig, um sich schnell auf unvorhergesehene Situationen einstellen zu können. Erste Grundkenntnisse auf dem Gebiet der Mechanik wären toll, sind aber kein Muss, denn dies lernt man alles während der Ausbildung. Dazu zählen z. B. Schweißen, Drehen, Fräsen sowie Hydraulik und Pneumatik.
Derzeit bist du in Wismar in der Instandhaltung tätig. Was sind dort deine Aufgaben und was gefällt dir daran besonders gut?
Jan: In meiner jetzigen Position als Schlosser im Schichtsystem habe ich vielfältige Aufgaben, die vor allem davon abhängen, ob ich Tagschicht oder Nachtschicht habe. Während man in der Ausbildung das Grundwissen vermittelt bekommt, kann man später all das Gelernte in der praktischen Arbeit anwenden und lernt fortwährend neue Dinge hinzu. In der Tagschicht fertigen wir oft Teile nach Plan (z. B. Verschleißteile) an oder bereiten Wartungen an den Anlagen vor und führen diese dann später durch. In der Nachtschicht hingegen werden oft andere Fähigkeiten und Fertigkeiten abverlangt. Hier geht es zumeist um die Behebung von Störungen, damit die Anlagen und Maschinen so schnell wie möglich wieder laufen und die Produktion fortgesetzt werden kann. Dabei muss man oft improvisieren und flexibel sein, weil beispielsweise die richtigen Ersatzteile in der Nacht nicht sofort verfügbar sind. Das gefällt mir auch besonders gut an meiner Arbeit hier.
Wie soll es für dich beruflich weitergehen?
Jan: Ich mag die Arbeit hier bei EGGER und möchte auf jeden Fall hier bleiben. Außerdem bilde ich mich aus privatem Interesse gerne weiter und lese manchmal Dinge nach, die ich dann auch in meine tägliche Arbeit einbringen kann.
Wir möchten uns ganz herzlich bei Jan für seine Zeit bedanken und, dass er all unsere Fragen so geduldig beantwortet hat.
Bis zum nächsten Mal,
eure Transformers aus Wismar


Interview mit einem Chemielaboranten

Heute haben wir Nils interviewt!


Nils bei der Arbeit.
Moin Moin aus Wismar,

wir Azubis aus dem ersten Lehrjahr haben Nils, einen Chemielaboranten im zweiten Ausbildungsjahr, interviewt. Nils hat uns erzählt wie es ihm bei EGGER gefällt und was er für Pläne hat.

Leon: Hallo Nils. Wolltest du schon immer Chemielaborant werden?
Nils: Ich habe geschwankt zwischen Biologielaborant und Chemielaborant.
Nach einigen Praktika bei diversen Firmen, habe ich mich für den Beruf des “Chemielaboranten" entschieden. Nach der Probearbeit bei EGGER war ich sehr begeistert und wusste, dass ich bei dieser Firma meine Ausbildung machen möchte.

Leon: Wie gefällt es dir denn jetzt nach einem Jahr?
Nils: Sehr gut, ich werde mittlerweile fast überall voll eingebunden und fühle mich schon wie ein
richtiger Chemielaborant und nicht mehr wie ein Azubi.

Leon: Was hast du bis jetzt schon so gemacht?
Nils: Ich habe im Chemielabor der Leimfabrik die Qualität des Leims kontrolliert, z.B. die pH-Werte, die Leitfähigkeit und die Zähigkeit, welche auch Viskosität genannt wird. Im physikalischen Labor konnte ich Tests durchführen, wie zum Beispiel den Kugelfalltest, bei dem
eine schwere Kugel auf eine Diele Laminat von einer Magnethalterung fallen gelassen wird.
Auch Quelltests finde ich sehr spannend. Dort wird eine schwache Säure für eine gewisse Zeit auf die Diele aufgetragen, um die Reaktion zu beobachten.

Leon: Was stellst du dir nach der Ausbildung vor?
Nils: Ich möchte mir gern viele verschiedene Bereiche der Chemie aneignen und in vielen Laboren Erfahrungen sammeln. Die Verantwortung zu haben und selbstständig zu arbeiten, ohne nach etwas fragen zu müssen, wäre super. Dann werde ich ein knallharter Facharbeiter sein und Azubis rumscheuchen.  :D

Wir hoffen, dass euch dieses Interview interessiert hat und bedanken uns bei Nils für seine Zeit.

Bis bald, 

Eure Transformers aus Wismar

Teamwechsel - Neues Mitglied im Redaktionsteam

In Gifhorn freuen wir uns über Verstärkung im Redaktionsteam! :) Yannick wird seine Ausbildung diesen Sommer abschließen und gibt dann seinen Platz im Redaktionsteam an Martina ab. Zur Zeit nimmt Martina die Arbeit im Redaktionsteam so langsam auf. Hier könnt ihr ein bisschen mehr über unser neues Teammitglied erfahren:

Martina löst Yannick im Redaktionsteam ab und übernimmt seine Aufgaben!
Ich heiße:
Martina, 18 Jahre


Ausbildung als:
Schnelldenker – Industriekauffrau (2. Ausbildungsjahr)


Deshalb habe ich mich für diese Ausbildung entschieden:
Als Industriekauffrau habe ich die Möglichkeit in alle Abteilungen bei EGGER hineinzuschnuppern. So kann ich mir bis zum Ende der Ausbildung Gedanken machen, welche Abteilung und welche Aufgaben am besten zu mir passen.


Darum habe ich mich für EGGER entschieden:
Ich habe mich über verschiedene Unternehmen in meiner Region informiert und EGGER ist mir besonders aufgefallen. Hier stehen die Mitarbeiter im Vordergrund und werden in allen Bereichen sehr gut unterstützt. Nach einem sehr guten Vorstellungsgespräch war ich mir sehr sicher, dass EGGER das perfekte Unternehmen für mich ist. Ich bin inzwischen seit zwei Jahren bei EGGER und fühlte mich von Anfang an sehr wohl. Die Arbeitskollegen sind alle sehr nett und nehmen uns Azubis immer herzlich in den Abteilungen auf.

Das mache ich, wenn ich frei habe:
Ich unternehme sehr gerne etwas mit meinen Freunden. Aber auch mit vielen meiner Arbeitskollegen, die mittlerweile auch zu guten Freunden geworden sind, verbringe ich gerne meine Freizeit. Weiter gehe ich ins Fitnessstudio und am Wochenende fahre ich ins Stadion um den VFL Wolfsburg anzufeuern.


Deshalb nehme ich an der Ausbildungsredaktion teil:
Mir macht es sehr viel Spaß mit anderen Azubis zusammen zu arbeiten. Vor allem die werksübergreifende Zusammenarbeit macht dieses Projekt super spannend. Wir informieren junge Leute über unsere Ausbildung und welche Erfahrungen wir machen. Außerdem möchte ich auch Schüler aus der Region auf EGGER aufmerksam machen, da EGGER ein klasse Arbeitgeber ist!

In Gifhorn ist ordentlich was los!

Auch wenn Gifhorn innerhalb der EGGER Gruppe einer der kleineren Standorte ist, sind wir in der Region mit mittlerweile über 300 Mitarbeitern ein großer Arbeitgeber – allerdings oft unterschätzt.

In Gifhorn ist ordentlich was los!


In den letzten Jahren ist der Standort stetig gewachsen. Neue Hallen sind entstanden, es wurde in neue Anlagen investiert und viele weitere Baumaßnahmen wurden umgesetzt. Jemand, der das Werk seit Jahren nicht gesehen hat, erkennt es kaum wieder ;-)

Bei uns werden Rohpapiere imprägniert und aus dem fertigen Imprägnat Schichtstoffe hergestellt, die wir an Kunden in der ganzen Welt verkaufen.  So entstehen aus unseren Produkten dann Arbeitsplatten, Türen oder Möbel. Mittlerweile haben wir 4 Imprägnierkanäle und 7 Schichtstoffanlagen. Über unsere Anlagen haben wir auch schon berichtet ;-) http://on.fb.me/1GoL6W5 und http://on.fb.me/1GzVwYl


Aber nicht nur unser Werk ist gewachsen, sondern auch die Mitarbeiterzahl und vor allem die Ausbildungsplätze sind stetig gestiegen. Inzwischen sind wir 13 Azubis am Standort, davon 5 Industriekaufleute, 6 Maschinen- und Anlagenführer und 2 Fachkräfte für Lagerlogistik. Der Ausbildungsberuf Fachkraft für Lagerlogistik wurde letztes Jahr neu in unser Ausbildungsangebot aufgenommen und wir sind im Sommer 2014 direkt mit 2 Auszubildenden gestartet. Darüber hinaus sind noch 2 duale Studenten am Standort beschäftigt – Bachelor of Arts BWL Industrie.  


Auch in Zukunft wird sich das Werk in Gifhorn weiter entwickeln und wachsen. Wir sind gespannt wie es weitergeht und werden euch darüber berichten! :)