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Großwartung im Bereich OSB-Produktion Wismar

In der vergangenen Woche war es wieder soweit: Die Großwartung im Bereich der OSB-Produktion stand an und wir Transformers waren auch beteiligt. :-)

Rafael, Ian, Jonas und Maximilian vor der OSB.

Notwendige Wartungs- und Reinigungsarbeiten der Produktionsanlagen sind bei laufender Produktion natürlich kaum möglich. Daher werden zwei Mal im Jahr, jeweils im Mai und im November, alle Maschinen- und Anlagen im Bereich der OSB- Produktion „abgefahren“, also abgestellt.

In einem Zeitraum von ca. 4-5 Tagen werden dann jegliche Instandhaltungs- und Reinigungsarbeiten an den Anlagen durchgeführt. Die Dauer der Großwartung wird im Vorfeld je nach Arbeitsaufwand und den notwendigen Wartungsarbeiten geplant. Die Verantwortung dafür übernimmt der Produktionsleiter in Zusammenarbeit mit dem Instandhaltungsleiter und verschiedenen externen Firmen, die bei den Arbeiten helfen.

Am Sonntag,  den 21. November wurden gegen 15.00 Uhr zunächst im Bereich der Zerspanung OSB die ersten Anlagen abgefahren. Nach und nach wurden dann die sogenannten Holzspanbunker leer gefahren, bis das letzte Material verarbeitet und die letzte Platte produziert worden ist. Dann wurden auch die restlichen Anlagen abgefahren.

Abgenutzte Maschinenteile werden dann ausgetauscht oder repariert, Antriebsrollen und Förderbänder werden geprüft und erneuert, die Entrindungstrommeln werden gereinigt und gegen Korrosion geschützt, Isolierungen werden begutachtet und jegliche Leitungen gereinigt und auf Funktion geprüft. Das sind nur einige der Arbeiten, die während der Großwartung anfallen. 

Bei den Wartungsarbeiten helfen alle tatkräftig mit: Die Kollegen aus dem Bereich OSB helfen bei den Wartungs- und Reinigungsarbeiten der Anlagen und erneuern kleinere mechanische Verschleißteile. Unsere Kollegen aus der Mechanik und Elektrik prüfen während der Großwartung natürlich alle Teile, übernehmen Neueinbauten und Reparaturen und externe Firmen helfen beispielsweise in den Themen wie Spezialreinigungen, Schleifmaschinenoptimierung, Korrosionsschutz, Förderbandtechnik etc.

Manchmal werden auch komplett  neue Anlagenteile eingebaut, die die Produktion noch effektiver machen und den Prozess optimieren. Wir Transformers haben zum Beispiel in einem Azubi-Projekt zusammen mit unseren Ausbildern eine komplett neue Dosierstation für die Beleimung im Bereich OSB gebaut und bei der jetzigen Großwartung in Betrieb genommen. Darauf sind wir mächtig stolz und werden euch das Projekt in einem einzelnen Blog nochmal näher bringen.

Seit Freitag läuft die OSB-Produktion nun wieder und wir haben Einiges dazugelernt! :-)


Eure Transformers aus Wismar

Interview mit Stefan Kröplin - Produktionsleiter MDF in Wismar

Wir haben heute Stefan Kröplin, Produktionsleiter der MDF-Produktion am Standort Wismar, einige Fragen gestellt!


v.l.n.r.: Phillip, Sarah, Stefan Kröplin, Kevin und Tim

Wann und wie sind Sie zu EGGER gekommen und in welchem Bereich sind Sie damals gestartet?
Ich bin 2001 zu EGGER gekommen. Damals war ich frischgelernter KFZ Mechaniker. Mein Weg bei EGGER begann zunächst als Hilfskraft in der Leimproduktion. Nach kurzer Zeit wurde ich dann bereits als Operator eingesetzt und anschließend habe ich mich bis zum Schichtführer weiterentwickeln können.
2007 bekam ich durch den Ruhestand des damaligen Produktionsleiters und Nachrücken des damals aktuellen Produktionsmeisters die Chance, die Position des Produktionsmeisters zu besetzen. Diesem bin ich 6 Jahre lang mit Begeisterung nachgekommen bis ich anschließend die Möglichkeit bekam, mich neuen technischen Herausforderungen im Bereich MDF-Produktion zu stellen und zunächst Assistent des Produktionsleiters zu werden.
Seit 2014 bin ich nun selbst der Produktionsleiter, führe 45 Mitarbeiter und stelle mich jeden Tag den Herausforderungen, die der Job mit sich bringt ;-)

Was macht für Sie den Job als Produktionsleiter aus?
Das Zusammenwirken mit meinem gesamten Team macht für mich den Grundsatz meiner Arbeit aus. Gemeinsam etwas zu bewegen, Entscheidungen zu treffen, Prozesse zu optimieren und somit den Produktionsprozess zu gestalten. Ich bin stolz auf die Zusammenarbeit und mein Team.
Weiterhin schätze ich an meinem Job den guten Austausch mit den Kollegen auch unter den verschiedenen Abteilungen. So optimiert man darüber hinaus auch vor- und nachgelagerte Prozesse und kann voneinander profitieren.
Durch die Position des Produktionsleiters gibt Egger mir quasi die Möglichkeit, meine Ideen in gewisser Weise kreativ umzusetzen und in die Optimierung des Produktes mit einfließen zu lassen.

Wie sieht ein typischer Arbeitstag aus?
Ich beginne morgens mit der Analyse der Produktionen vom vergangenen Tag. Anschließend findet der Regelkreis mit den Produktionsmeistern und den Instandhaltungsbeauftragten statt und der technische Tagesablauf wird geplant. Es werden Arbeitsabläufe und Produktionsvorhaben besprochen.
Ansonsten versuche ich verstärkt in der Anlage zu sein und immer ein offenes Ohr zu haben um die Mannschaft zu unterstützen. Aber  auch zahlreiche Meetings bleiben nicht aus. Verschiedene Standortthemen sind ebenso Bestandteil meines abwechslungsreichen und spannenden Jobs, z.B. Produktionsversuche, technische Gegebenheiten, Qualitätsmanagement und Projekte.
Am Nachmittag beginnt eigentlich schon die Vorbereitung für den nächsten Tag ;-)

Welche Fähigkeiten und Kenntnisse braucht man  für diese Position?
Das ist eine schwierige Frage. Natürlich braucht man grundsätzlich technisches Verständnis und eine gewisse Vorbildung um die technischen Voraussetzungen für ein solches Industrieunternehmen mitzubringen.
Ich persönlich habe sehr viel durch meine verschiedenen Stationen innerhalb des Unternehmens lernen können und viele Kenntnisse ebenso durch die Meisterschule erworben.
Menschlichkeit ist ein wichtiges Thema bei EGGER und ich denke, dass das auf jeden Fall für diesen Job wichtig ist.
Natürlich unterstützt EGGER in jeglichen Belangen mit guten Seminaren, aber einige persönliche Eigenschaften muss eben der Charakter mit sich bringen. Daher sage ich: Immer menschlich bleiben gegenüber den Kollegen, stolz auf seine Mannschaft sein aber/ und dabei natürlich trotzdem den Ablauf in der Produktion sicherstellen.

Welche Aufgaben gefallen Ihnen an Ihrem Job und welche weniger?
Die Abwechslung in den tagtäglichen Themen ist eine große Herausforderung und das macht riesigen Spaß! Leider bleibt oft wenig Zeit für die Gespräche mit meinem MDF-Team.

Wie wichtig finden Sie das Thema Ausbildung bei EGGER?
Ausbildung ist sehr wichtig! Ich denke dadurch, dass unsere Azubis zum einen das Unternehmen besser kennenlernen und gleichzeitig ihre technischen oder kaufmännischen Fähigkeiten weiter ausbauen, sind sie für uns als Unternehmen unerlässlich.
Es kann nur mehr als gut sein von Anfang an die Technik und Prozesse, die Menschen und das Netzwerk zu kennen. Das hilft um später als Facharbeiter die richtigen Entscheidungen zu treffen!

Wollen Sie uns Azubis noch etwas mit auf den Weg geben?
Gebt auf keinen Fall auf, wenn ihr etwas mal nicht versteht! Fragt uns, wir helfen euch!


Vielen Dank für dieses tolle Interview, Herr Kröplin!
Eure Transformers aus Wismar!


Neue Azubiwerkstatt in Wismar nimmt Form an!

Heute haben wir unsere neue Azubiwerkstatt besichtigt...

... langsam nimmt sie Form an!


Die Begutachter sind unterwegs! :-)


Heute haben wir unsere neue Azubi-Werkstatt besichtigt. Wir waren über die Größe der neuen Werkstatt überrascht und über die Möglichkeiten, welche sie uns zukünftig bieten wird. Die Lehrwerkstatt ist zwar noch nicht ganz fertiggestellt, aber es geht voran.

Außerdem haben wir neuen Azubis nun die Möglichkeit, uns an der Gestaltung und dem Ausbau der neuen Werkstatt zu beteiligen und sie zu komplettieren. Die Schränke, welche wir im späteren Berufsleben benutzen werden, bauten wir selbst auf, teilten sie uns ein und bezogen sie. Der Aufenthaltsraum ist wesentlich geräumiger und bietet uns mehr Platz. Nach und nach werden Gerätschaften aus der alten Werkstatt ausgebaut und wieder in der neuen montiert. Dieses liegt zum Teil in unserer Verantwortung und erfordert Teamarbeit Der Azubi-Werkstatt ist auch ein Schulungsraum angeschlossen, in welchem wir in der Zukunft an Teamgesprächen, Lehrgängen und dem Englischunterricht teilnehmen. Dies spart Zeit und steigert unsere Effizienz. Auch unsere Ausbilder sind jetzt viel näher an uns dran und befinden sich durch ihre direkt angrenzenden Büros unmittelbar in unserer Nähe.
Die große Werkstatt ist gut beleuchtet und auch der Pausenraum bietet zukünftig sehr viel Platz.
Nach Arbeitsende können wir in den neu sanierten Duschräumen duschen und jeder von uns hat seinen eigenen Spint für die Klamotten.

Warum wir diesen ganzen Aufwand betreiben?
Nun haben wir mehr Platz, haben einen zentralen gut klimatisierten Ort, an welchem sich die Azubis versammeln und gemeinsam arbeiten können, neue Arbeitsutensilien, die uns letztlich neue Möglichkeiten erschaffen.

Anfang Oktober soll es dann soweit sein!

Wir sind schon sehr gespannt auf die neue Azubi Werkstatt und freuen uns auf den offiziellen Einzug!


Eure Transformers aus Wismar

EGGER Fußballturnier der deutschen Werke

Marienmünster gewinnt das Fußballturnier der deutschen Werke in Gifhorn - ein gelungener Tag für alle Teilnehmer.
Das EGGER Fußballturnier in Gifhorn
Am Samstag, den 04.06.2016 fand das deutschlandweite EGGER Fußballturnier in Gifhorn statt. Bei strahlendem Sonnenschein und besten Platzbedingungen traten Mannschaften aus den Werken Gifhorn, Marienmünster, Wismar und Brilon gegeneinander an. Insgesamt nahmen an der Veranstaltung ca. 250 Mitarbeiter teil. Die Mannschaften wurden während der Spiele fleißig von den mitgereisten Kollegen angefeuert.

Unsere kleinen Zuschauer konnten sich zwischendurch auf einer großen Hüpfburg austoben. Auch für das leibliche wohl wurde bestens gesorgt. 

Nach einem langen, heißen und anstrengenden Tag konnte sich das Team Marienmünster mit drei Siegen und einem Unentschieden vor dem Team Gifhorn durchsetzen und wurde verdient EGGER Meister 2016. Der dritte Platz ging an das Team Wismar, Vierter wurde das Team Brilon und Fünfter wurde Team EGGER Europe. Zusätzlich gab es eine Ehrung für den besten Torhüter Mathias Dorau  aus Wismar und den besten Torschützen Fabian Kremmeicke aus Gifhorn.



Interview mit der technischen Werksleitung in Wismar – Erich Macala

Wir hatten die Möglichkeit heute ein Interview mit unserem Divisionsleiter für Technik und Produktion, Erich Macala zu führen und haben einen Einblick in seine Karriere bekommen und erfahren, was er über das Thema Ausbildung denkt.

Im Interview mit unserer technischen Werksleitung - Erich Macala

Wann und wie haben sie bei EGGER angefangen?
Ich habe vor ziemlich genau 27 Jahren bei EGGER angefangen und das in Unterradlberg. Ich absolvierte dort eine technische Ausbildung zum „Maschinenbau- und Betriebstechnikingenieur“ und musste dort erstmal mit den staubigen Arbeiten anfangen. Unter anderem auch Pakete verpacken, LKW abladen, Filter wechseln usw. Später wurde ich zum Assistenten der Produktionsleitung. In unserem Werk in Wörgl wurde ich dann für fünf Jahre Produktionsleiter der Imprägnierung. Im Jahr 1997 wurde ich dann Werksleiter in Gifhorn und seit 2003 bin ich in Wismar. Hier war ich zunächst als Werksleiter im Fußbodenbereich und später dann als Werks - und Divisionsleiter für Technik/Produktion tätig.

Was sind ihre Tätigkeiten im Werk?
Grundlegend alles was Technik und Produktion betrifft, dass heißt vorrangig Managementfunktionen. Es geht darum, Strukturen und Abläufe zu schaffen, ein richtiges Umfeld zu ermöglichen. Dazu zählen beispielsweise der technische Einkauf, die Auslastung der Kapazitäten der Anlagen, die Verbesserung der Kommunikation, Investitionen anstoßen, um die Anlagen zu verbessern, Gruppengespräche führen, um die anderen Führungskräfte zu informieren oder informiert zu werden. Außerdem ist mir die Ausbildung unterstellt.

Was war früher ihr Traumjob?
Mein Traumjob war früher eigentlich Förster, etwas in Richtung Wald. Aber davon bin ich jetzt ja auch nicht so weit weg.

Wie wichtig ist ihnen die Ausbildung hier im Werk?
Die Ausbildung ist eine der wichtigsten Abteilungen hier am Standort. Wir bei EGGER haben schon früh erkannt, dass die Ausbildung die Basis für die Zukunft ist.

Was machen sie in ihrer Freizeit und wie viel Freizeit haben sie eigentlich?
Es gibt ruhige Phasen aber auch Phasen, wo andauernd das Handy klingelt. Ich habe es mir aber so eingeteilt, dass ich einen oder einen halben Tag am Wochenende arbeite und den anderen frei habe. In meiner Freizeit gehe ich dann viel raus und fahre Rad, gehe laufen oder ich fotografiere. Wenn ich etwas mehr Zeit habe, reise ich auch gerne.

Wollten sie schon immer bei EGGER arbeiten?
Es war Zufall, dass ich bei EGGER gelandet bin. Ich habe in der Nähe von Unterradlberg gelebt und habe mich dann einfach dort beworben.

Wir danken Herrn Macala für seine Zeit und dieses tolle Interview! =)

Eure Transformers aus Wismar

Ein Tag als Fachlagerist - Werk Wismar

Mein Name ist Patrick und ich mache bei EGGER in Wismar eine 2-jährige Ausbildung zum Fachlageristen. Heute möchte ich euch daran teilhaben lassen, wie mein Arbeitsalltag so abläuft =)

Patrick beim Abladen von Wellen und Transportrollen

Zu meinen täglichen Aufgaben gehören vor allem das Annehmen und Kontrollieren von Paketen und Waren. Diese müssen auf innere und äußere Beschädigung geprüft werden und natürlich muss die gelieferte Ware mit den Angaben auf dem Lieferschein übereinstimmen. Anschließend wird die Ware am Computer eingebucht. So können Etiketten gedruckt werden, um die Ware zu kennzeichnen und für die Verteilung vorzubereiten  - die Waren werden später im Magazin eingelagert oder an die Abteilungen, die die Ware angefordert haben, weitergeleitet. 

Über den Tag verteilt sind meine Aufgaben sehr vielfältig und abwechslungsreich. Das finde ich toll an meinem Beruf. Ich habe sehr viel mit Menschen zu tun. Vor allem mit  Lieferanten von Paketdiensten und  Spediteuren,  aber auch mit Mitarbeitern von sonstigen Fremdfirmen und natürlich mit meinen EGGER Kollegen. Bei uns im Magazin ist immer viel los.

Weitere Tätigkeiten sind z. B. das Einlagern von Materialien, Waren für den Versand vorzubereiten und der Transport von Waren. Manchmal bietet sich für uns Azubis auch die Gelegenheit, kleinere Projekte eigenständig zu erarbeiten, vorzustellen und dann auch umzusetzen.

Ab Juni erwarten mich neue Aufgaben. Ich werde von unserem Magazin in das Lager der Fußbodenanlage wechseln. Ich bin schon sehr gespannt!

Bis dahin, viele Grüße aus Wismar ;-)

10 Fakten - EGGER Wismar


Heute im Blog erfahrt ihr 10 knackige Fakten, die ihr über das Wismarer EGGER Werk noch nicht wusstet ;-)

Unser Werk in Wismar.

1. Wir sind am Standort Wismar derzeit 36 Auszubildende und freuen uns auf die Vergrößerung unseres Teams mit dem Start des neuen Ausbildungsjahres.

2. Pro Tag werden ganze 80 LKW voll mit Holz an EGGER in Wismar geliefert.

3. Insgesamt haben wir in Wismar 18.000 verschiedene Materialien – von der Schraube bis zum Anlagenersatzteil.

4. Wir produzieren eigenen Strom durch unser Kraftwerk und können damit bis zu 7,8 MW pro Stunde erzeugen.

5. 2015 hat der EGGER Standort in Wismar 25 Tonnen Holz in Form von OSB-Platten an den Ort Bützow gespendet. Der Ort war nach einem Tornado-Unglück stark zerstört worden. Mit unseren Platten konnten die  Dächer wieder reparieren werden.

6. Das Egger Werk in Wismar ist das mit 90 Hektar Fläche der zweitgrößte Standort der EGGER Gruppe.

7. Der Standort in Wismar ist  durch seine Lage an der Ostsee natürlich das einzige Werk mit Anbindung an den Seeverkehr. ;-)

8. Der Standort Wismar hat außerdem eine eigene Leimfabrik. Hierdurch versorgen wir nicht nur unsere eigene Produktion sondern können auch andere Werke mit Leim versorgen.

9. Im Jahr 1999 hatte EGGER in Wismar die weltschnellste Kurztaktpresse – zugegeben, das ist schon etwas her. ;-)

10. Jedes Jahr veranstaltet Egger ein Herbstfest für Kindergärten aus Wismar und Umgebung mit Medaillen für die Kleinen. Die Medaillen werden -natürlich aus Holz-  von den Azubis aus dem 1. Lehrjahr gefertigt. Wir machen eben mehr aus Holz! :-)

Bis zum nächsten Mal!
Eure Transformers aus Wismar

EGGER läuft 2015 - 12.546,17 km

Es war ein erfolgreiches Jahr 2015 für "EGGER läuft" an den deutschen Standorten.


Im Jahr 2015 haben insgesamt 250 Läufer/innen aus allen deutschen Standorten an "EGGER läuft" teilgenommen. Dabei wurde von den Kollegen eine Strecke von 12.546,17 Kilometern erlaufen. Dies entspricht einer Entfernung von Deutschland nach Chile ;-)
Spitzenreiter war dieses Jahr unser Werk in Wismar mit 4.558,10 Kilometern. Über den zweiten Platz durften sich unsere Werke Marienmünster und Bevern mit 3.284 Kilometern freuen. Dritter wurde das Werk in Brilon. Hier wurden insgesamt 1.918,30 Kilometer erlaufen. Den vorletzten Platz sicherte sich das Werk in Gifhorn mit 1.620,77 Kilometern und auf den fünften Platz lief sich eins unserer kleinsten Werke, das EGGER Werk in Bünde mit stolzen 1.165 Kilometern. 
Pro gelaufenen Kilometer eines EGGER Mitarbeiters spendet das Unternehmen 5 Euro für wohltätige Zwecke. So konnte in 2015 insgesamt eine Spendensumme von 62.730,85 Euro erlaufen werden. In diesem Jahr gehen die erlaufenen Gelder beispielsweise an die Flüchtlingshilfe und an ein niedergebranntes Kinderheim.

Redaktionsmeeting 4.0 in Brilon - weiter geht's!

Letzte Woche war in unserem Werk in Brilon einiges los. Wir bekamen Besuch von Thomas Mohn und den anderen Azubis aus dem Redaktionsteam aus Wismar und Gifhorn. Auf dem Plan standen ein Workshop und unser Redaktionsmeeting 4.0.

Die neuen Teamkollegen auf den Fotos stellen wir euch in den nächsten Wochen vor :)
Gestartet sind wir am Dienstag mit einem GoPro Workshop. Unser Dozent Thomas ist Fotograf und GoPro Spezialist. Die vielen Funktionen der Actionkamera haben wir an zwei kreativen Tagen reichlich getestet. Freut euch auf viele spannende Videos! ;-)

Am Donnerstagmorgen ging es weiter mit unserem Redaktionsmeeting. Nach einem Rückblick auf die vergangenen Monate und einer Feedbackrunde, haben wir den Redaktionsplan für das nächste halbe Jahr mit Inhalten befüllt. Im Anschluss an unser gemeinsames Mittagessen im EGGER Forum brachen wir zu einer spannenden Werksführung auf.


Startklar? - Dann mach den nächsten Schritt

Vor ein paar Wochen haben wir euch ja schon die Trainee-Ausbildung vorgestellt. Heute zeigen wir euch noch ein paar andere Weiterbildungsmöglichkeiten, die EGGER bietet. Wir haben aus den verschiedenen Programmen und Möglichkeiten vier ganz unterschiedliche Entwicklungsprogramme ausgewählt, die wir euch heute vorstellen wollen :)

Mach mit uns den nächsten Schritt ;-)
Dazu zählt beispielsweise „Start up Sales“. Klingt cool und das ist es auch! Dabei werden die Teilnehmer gezielt auf ihre zukünftigen Aufgaben und Herausforderungen als Gebietsverkaufsleiter in unserem Vertriebsbereich vorbereitet. Neben einer grundlegenden kaufmännischen Ausbildung wird hier auch besonderer Wert auf die Entwicklung sozialer Kompetenzen wie Produktvermittlung und Verhandlungsgeschick gelegt.

Wir haben euch in unseren Blogbeiträgen auch schon einige ehemalige Azubis vorgestellt, die mittlerweile Führungskräfte sind. Auch für diese gibt es spezielle Programme. Die beiden aufeinander aufbauenden Führungskräfteprogramme „Impuls“ und „Spirit“.
Dabei haben unsere Führungskräfte die Möglichkeit ihr bestehendes Managementwissen zu vertiefen und sich aktuelle Führungsmethoden anzueignen und auszubauen. Dies geschieht durch gruppenweite, internationale Workshops.

Zudem bietet EGGER das internationale Führungskräftenachwuchsprogramm „Startklar“ an.
In dem eineinhalbjährigen, englischsprachigen Programm werden junge Leistungsträger (wie ihr es auch bald sein könnt ;-)), aus den drei Unternehmensbereichen Technik/Produktion, Finanzen/Verwaltung/Logistik und Verkauf/Marketing ausgebildet.

Wie ihr also seht, gibt es eine Vielzahl an Weiterbildungsmöglichkeiten bei uns, die jeder Mitarbeiter nutzen kann um sich weiterzuentwickeln.

Eure Transformers

EGGER setzt einen drauf!

EGGER setzt einen drauf - Wir wachsen um eine Etage!


Aufbau der neuen Etage des Verwaltungsgebäudes in Wismar.

Seit März entsteht auf unserem Wismarer Verwaltungsgebäude eine neue Etage, da mehr Platz für weitere Büro- und Konferenzräume benötigt wird. Dazu gehört außerdem ein repräsentatives Kundenforum sowie ein neuer Eingangs- und Empfangsbereich.

Die Aufstockung des Gebäudes wurde in Modulbauweise mit unseren selbst produzierten OSB-Platten als Basis durchgeführt. Danach ging es an den Einbau der Fensterverglasung und es fanden auch Installationsarbeiten für Elektro und Klima statt.

Weiterhin wurde ein Aufzug eingebaut. Wer also keine Treppen mag, kann diese zukünftig sparen J. Nein – der bringt natürlich die Gäste in die neue Etage. So sind die oberen Räume auch für Menschen mit Gehbehinderung zur erreichen.

Während der letzten Monate mussten, bedingt durch die vielen nötigen Umbauarbeiten, einige Abteilungen etwas enger zusammenrücken oder in spezielle Bürocontainer umziehen. Die 1. Etage konnte nur noch über Seitenaufgänge erreicht werden. Aber es wird sich lohnen!

Nach Vollendung des Rohbaus gab es am 18. Oktober auch eine zünftige Firstfeier, bei der ganz traditionell ein Richtbaum das neue Dach zierte. Die Werksleitung, Planer und Monteure versammelten sich auf dem Innenhof und der jüngste Zimmermann verlas feierlich den Firstspruch J.
Auch das Foyer im Erdgeschoss erstrahlt bereits im neuen Design mit neuen Möbeln. Seit knapp einem Monat sind hier wieder unseren netten Empfangsdamen im Einsatz. Seitdem ist auch der Treppenaufgang wieder begehbar.

Wir Azubis hatten regelmäßig die Gelegenheit, den Baufortschritt anzusehen und mitzuerleben, wie sich die neue Etage, von Mal zu Mal, von einem Rohbau zu fertigen Büroräumen entwickelte.

Viele EGGER Mitarbeiter und weitere Firmen arbeiten fleißig daran, die Bauarbeiten bald abzuschließen und die Fertigstellung des Projektes endlich zu verkünden. Wir Azubis sind natürlich auch total gespannt, wie es dann letztendlich „dort oben“ aussehen wird. Und mal wieder beweist EGGER, dass man immer noch einen drauf setzen kann! J

Bis bald.
Eure Transformers aus Wismar






Nach der Ausbildung...wo bin ich gelandet?

Nach der Ausbildung... wo bin ich gelandet?

 

Wir haben unserer Jungfacharbeiterin Linda ein paar Fragen gestellt.


Benedict (links) und Jonas (rechts) haben die fetzige Linda (Mitte) interviewt.

Zur Abwechslung gibt es heute mal ein Jungfacharbeiter-Interview für diejenigen von euch, die sich fragen, wie es eigentlich nach der Ausbildung weitergeht. :)
Wir stellten Elektrikerin Linda, die im letzten Jahr ausgelernt hat, einige Fragen:

Hallo Linda, welchen Ausbildungsberuf hast du gelernt und wie gefällt dir die Arbeit?
"Ich habe im Jahr 2010 die Ausbildung zur Elektronikerin für Betriebstechnik angefangen und sie Anfang 2014 erfolgreich abgeschlossen. Die Ausbildung hat mir sehr gut gefallen und ich bin froh, in diesem Beruf auch weiterhin arbeiten zu können."

Wie kommst du mit den anderen Facharbeitern klar?
"Ich verstehe mich sehr gut mit meinen Kollegen und wir sind ein tolles Team."

Arbeitest du im Schichtsystem und wenn ja, wie kommst du damit zurecht?
"Ich habe rund ein Jahr im Schichtsystem gearbeitet. Es war anfangs ehrlich gesagt ein bisschen schwierig, besonders die Umstellung, am Tag zu schlafen und in der Nacht zu arbeiten. Momentan bin ich wieder dauerhaft in der regulären Tagschicht eingesetzt, was mir sehr gut gefällt."

Wo befindet sich dein derzeitiger Hauptarbeitsplatz?
"Als Elektrikerin der Instandhaltung bin ich überall auf dem Werksgelände im Einsatz und habe keinen festen Hauptarbeitsplatz. Wo ich gebraucht werde messe ich zum Beispiel Stromstärken und Spannungen und überprüfe Fehlermeldungen."

Was gefällt dir am meisten an deiner Arbeit?
"Mir gefällt die selbstständige Arbeit, also dass mir niemand auf die Finger schaut und ich eigenverantwortlich meine Aufgaben bearbeiten kann. Auch, dass meine Kollegen echt nett sind und dass die Arbeit immer spannend bleibt gefällt mir wirklich sehr. Es ist nämlich schon ein großer Unterschied, ob man in der kleinen Azubi-Werkstatt oder in einer riesigen Anlage tätig ist ;-)."
Wir danken Linda herzlich für das tolle Interview und dafür, dass sie sich Zeit für unsere Fragen genommen hat.

Liebe Grüße
Eure Transformers aus Wismar

Neues Redaktionsteam am Standort Wismar



Darf ich vorstellen...?

 Wir sind das neue Redaktionsteam am EGGER Standort Wismar!

v.l.n.r.: Max, Ali, Ian, Rafael, Benedict, Jonas, Marc, Dennis und Patrick  ( ohne Tommy & Leon)

Bei uns handelt es sich um eine Truppe von 11 Azubis aus den unterschiedlichsten Ausbildungsbereichen.
Unser Team umfasst Schnelldenker, Machine Commanders, Power Freaks und Poeple of Steel.
Zu den Schnelldenkern gehören Ali oder auch „Schmidt“ genannt, Marc der Realist, sein Gegenstück ist Patrick der Freigeist von Nebenan und dann noch „Mad“ Max. Diese vier möchten in den nächsten zwei Jahren den Beruf des Fachlageristen erlernen.
Die Machine Commanders  Leon und Tommy (beide hinter der Kamera ;-)) wollen zum Maschinen- und Anlagenführer ausgebildet werden und widmen sich dieser Berufung mit Ruhe und Gemütlichkeit, lassen die Arbeit aber trotz ihres Wesens nicht schleifen.
Dann wären da noch die Power Freaks Ian „Stiernacken“ und Dennis. Sie erlernen den Beruf des Elektronikers für Betriebstechnik.
Rafael, kurz „Qualle“, gehört ebenfalls zu den Power Freaks und wird zum Mechatroniker ausgebildet. Er will beweisen, dass Feingefühl nicht nur dem weiblichen Geschlecht zu Gute kommt… ;-) 
Zu guter Letzt gibt’s es unsere People of Steel Benedict, unser Redaktionskoordinator, und Jonas, der den Kaffeeautomaten mehr liebt als seine Freundin (denn der weiß, wie man Kaffee kocht ;-)). Beide haben die 3,5-jährige Ausbildung zum Industriemechaniker für sich gewählt.

Wie ihr sehen könnt, sind wir nun euer neues Redaktionsteam, ein bunt zusammengewürfelter Haufen aus Sport-Junkies, Computerfreaks, Chillern und Co., die sich aus folgenden Gründen für EGGER entschieden haben:
Es handelt sich nicht nur um einen der größten Arbeitgeber in Wismar sondern auch um ein Unternehmen, welches alleine 17 x in Europa vertreten ist und eine Übernahme nach der Ausbildung verspricht. Besonders wichtig ist uns aber, dass EGGER sich um seine Sprösslinge wirklich kümmert und wir nicht nur Fegen und Wischen müssen. ;-)
Wir werden euch in nächster Zeit mehr über unsere Erlebnisse bei EGGER berichten, welche Abenteuer wir bewältigen müssen oder aber auch, was uns besonders innerhalb des Werkes fasziniert.
Und vielleicht können wir auch euch dazu ermutigen, ein Teil des großen EGGER Teams zu werden.

Eure Transformers aus Wismar
(Text: Rafael & Benedict, Bilder und Animation: Tommy & Leon)



Auf Entdeckungstour im Werk Wismar: Firmenrallye!


Für unsere neuen Azubis hieß es am Dienstag, den 04. August 2015, auf zur EGGER-Firmenrallye in Wismar. Zusammen mit unseren Ausbildern haben wir uns einige schwierige Aufgaben und Rätsel ausgedacht, die es an unterschiedlichen Stationen zu lösen gab.

Die Lösung jeden Rätsels war der Hinweis auf die nächste "Haltestelle". Natürlich haben wir und unsere Ausbilder die neuen Transformers begleitet - nicht dass sie sich verlaufen! ;-)

Ein perfekter Start, um das Werk besser kennenzulernen. An unserem zweiten Tag der Ausbildung erkundeten wir in einer Firmenrallye das gesamte Gelände. Aufgeteilt in 2 Gruppen gingen wir an den Start. Begleitet wurden wir von unseren Ausbildern und den anderen Auszubildenden, die schon länger hier im Werk sind und sich gut auskennen.
Trotzdem waren manche Aufgaben ziemlich kniffelig und  erforderten auch etwas Kondition.:-)

Beispielsweise musste die Frage beantwortet werden, wie viel Druckkraft die Abkantbank bei einer Materialstärke von 3 Millimeter und einer Matrizenbreite von 25 Millimeter erzeugt. Hättet ihr es gewusst?
Ein Highlight  war auf jeden Fall der Aufstieg auf den Trocknerturm, bei dem wir 296 Stufen gezählt haben. Oben angekommen mussten wir dann noch alle Kräne im Wismarer Hafen zählen. Die Zahl der Kräne subtrahiert mit der Quersumme der Stufen war ein Hinweis, wo uns das nächste Rätsel erwartete.
Am Ende haben wir dann aber doch alle Aufgaben gemeistert und bei sommerlichen Temperaturen ganze 8 Kilometer zurückgelegt.
Nun kennen wir das Wismarer Werksgelände und haben auch unsere mathematischen Kenntnisse unter Beweis stellen können.
Übrigens musste die Verlierergruppe den Gewinnern ein paar Tage später ein leckeres Frühstück ausgeben. :-) :-) :-)

Bis zum nächsten Mal.
Eure Transformers aus Wismar

Die Ausbildung beginnt - Ein neuer Lebensabschnitt startet

Es ist soweit. Endlich August. Endlich beginnt für viele Jugendliche ein neuer Lebensabschnitt…Die Ausbildung startet =)

Unsere neuen Transformers an den Standorten in Wismar, Brilon, Gifhorn, Bevern und Marienmünster



Wir freuen uns riesig, dieses Jahr insgesamt 46 neue Auszubildende bei EGGER begrüßen zu dürfen. Im Werk Brilon starten 23 neue Transformers, in Gifhorn sind es 7, im Werk Marienmünster 3, in Bevern 2 und in Wismar freuen wir uns über 11 neue Transformers!

Die Auszubildenden in Brilon, Gifhorn, Marienmünster und Bevern wurden am 03.08.2015 mit einem Einführungstag begrüßt. Zunächst stellten sich die Werksleitung, die Ausbilder, der Betriebsrat und die JAV vor.
Anschließend gab es eine kleine Kennenlern-Runde, in der erste Kontakte geknüpft werden konnten. Danach stellten die Azubis aus dem 2. und 3. Ausbildungsjahr eine Präsentation mit Tipps & Tricks für den beruflichen Arbeitsalltag vor.
Nach einem gemeinsamen Mittagessen starteten alle gemeinsam zu einer Werksführung, an der auch die Eltern der neuen Azubis teilnehmen konnten. Es war für alle ein sehr informativer und spannender Tag und die neuen Azubis können nun in ihren Abteilungen voll durchstarten!

In unserem Werk in Wismar gibt es sogar einen ganzen Einführungsmonat. In den ersten Tagen gibt es hilfreiche Infos, Tipps und Tricks für den Arbeitsalltag.
Zusätzlich werden kleine Kennenlern-Spiele gemacht, z.B. eine Werksrallye. Organisiert und unterstützt wurde die Rallye von den „älteren“ Azubis. Insgesamt mussten sich die neuen Azubis dabei 8 km quer durchs Werk und fast jede Abteilung kämpfen. So wurden erste Kontakte in den Abteilungen geknüpft und vor allem das Werksgelände gut erkundet.
In den ersten Tagen wird zudem jeder neue Azubi mit passender Arbeitskleidung und seinem eigenen Werkzeug ausgestattet. Die folgenden Wochen sind dann verplant mit verschiedenen Schulungen zum Erwerb erster Grundlagen. 

Dank der vielen Infos sind die neuen Transformers nun bestens gerüstet und haben einen ersten Einblick in die EGGER Welt bekommen.

Wir wünschen unseren neuen Transformers für ihre Ausbildung alles Gute und natürlich viel Spaß bei EGGER =)



Mirko Gaitzsch - Unser Ansprechpartner für Themen rund um die Ausbildung im gewerblich-technischen Bereich

Bei unserer wöchentlich stattfindenden Sportstunde haben wir die Gelegenheit genutzt und unseren Ausbilder Mirko interviewt. Seit wann er bei EGGER ist und welche Tipps er für Bewerber auf Lager hat erfahrt ihr heute im Blog :)


Diese Woche stand Boxtraining auf dem Programm


Transformers: Seit wann sind Sie für EGGER tätig und in welcher Position haben Sie damals angefangen?
Mirko: Ich habe am 21. Februar 2000 als Schichtelektriker bei EGGER in Wismar angefangen.

Transformers: Wie ging es dann weiter?
Mirko: Acht Jahre war ich in der Position als Schichtelektriker beschäftigt. Dann bekam ich die Möglichkeit in der Ausbildung anzufangen, mit 12 Azubis aus dem gewerblichen Bereich. Nebenbei habe ich auch weiterhin Projekte in der Elektroabteilung erledigt. 

Transformers: Derzeit sind Sie in Wismar für die Berufsausbildung zuständig. Was sind Ihre Aufgaben und was gefällt Ihnen daran
besonders?
Mirko: Zu meinen Aufgaben gehören beispielsweise die Bewerberauswahl, die Ausbildungsplanung und -kontrolle, die individuelle Förderung der Azubis aber auch die Zusammenarbeit mit der Berufsschule. Besonders gefällt mir die Projektarbeit mit den Azubis, bei der sie sich selber mit einbringen können.

Transformers: Sind Ihnen in den letzten Jahren Veränderungen bei den Azubis aufgefallen?

Mirko: Mir ist aufgefallen, dass nicht nur die schulischen Grundlagen sondern auch die Selbstständigkeit nachgelassen haben. Aber im Reden sind sie die Besten. Was man da manchmal im Bewerbungsgespräch zu hören bekommt… ;-)

Transformers: Welche Tipps haben Sie für Ihre Schützlinge?
Mirko: Setzt euch mit den unterschiedlichen Berufen auseinander! Und macht ein Praktikum, welches euch auch interessiert!

Transformers: Was sollte man Ihrer Meinung nach beachten, wenn man sich für einen Ausbildungsplatz bei EGGER bewerben möchte?
Mirko: Man sollte sich vorher mit dem Berufsbild auseinandersetzen. In einem Praktikum kann man die Aufgaben und Tätigkeiten schon kennenlernen, idealerweise gleich bei uns ;-)

Transformers: Was machen Sie, wenn Sie nicht gerade Azubis betreuen?
Mirko: Ich unternehme viel mit meiner Familie und treibe Sport. Beim PSV Boxen Wismar bin ich sogar als Trainer aktiv. 




Wir bedanken uns bei Mirko für das Interview und wünschen ihm weiterhin viele fleißige Azubis bei EGGER! =)




EGGER fährt Drachenboot!


EGGER fährt Drachenboot - ob auf der Ostsee oder dem Tankumsee...                        

... an unseren Standorten Wismar und Gifhorn werden die Paddel geschwungen! :-)


Are you ready? Attention! GO!

Sowohl in unserem Werk in Wismar als auch in Gifhorn trainieren EGGER Mitarbeiter zurzeit fleißig für die Drachenbootrennen. Das Wismarer Team „DraEGGER“  wird am 13.06.2015 beim Hafenfest mit einem Boot, darunter natürlich auch wir Azubis, an den Start gehen. Das Gifhorner Team am 19.07.2015 bei der Regatta am Tankumsee.
Das Werk in Wismar hat schon länger ein Drachenbootteam und sogar letztes Jahr beim Drachenbootrennen in Warin in einem Kopf-an-Kopf-Rennen gewonnen, wozu nicht zuletzt auch Azubis beigetragen haben! An solche Erfolge soll natürlich auch diese Saison wieder angeknüpft werden 
Für die Gifhorner ist es die erste Teilnahme an einer derartigen Veranstaltung. Der Vorschlag zur Teilnahme kam von Mitarbeitern, die privat Drachenbooterfahrungen gesammelt haben. Sie haben viele Kollegen überzeugt und so ein motiviertes Team zusammengestellt, das sich auf diese neue Herausforderung freut.
In Wismar wird auf der Ostsee, in Gifhorn auf dem ruhigen Tankumsee jeweils eine gute Stunde trainiert. Ob bei gemütlichem Paddelschlag oder beim Üben der Streckendistanz, bei Sonne oder Regen ... der Paddler kennt kein schlechtes Wetter.
Selbstverständlich lassen auch wir Azubis uns den Spaß, inklusive Muskelkater am nächsten Tag nicht entgehen. Trocken bleibt beim Drachenbootrennen niemand und wenn man sich nach dem Training abgetrocknet und umgezogen hat, wird natürlich noch gemütlich beisammen gesessen.


Eure Transformers

Ausbildungs-Werkstatt in Wismar!

Mitmachen, Mithelfen, Lernen!

In unserer Azubi-Werkstatt in Wismar ist immer was los!

Hier ist immer was los: Unsere Azubi-Werkstatt in Wismar.



In Wismar sind wir bei EGGER über 30 Auszubildende. Da kommt schon ganz schön was zusammen. Damit wir alle optimal unsere verschiedenen Berufe erlernen können, haben wir eine eigene Werkstatt. Dort üben wir anfangs die grundlegenden Dinge, die wir für unsere Arbeit brauchen und setzen diese dann später bei Projekten ein. Je nach Lehrjahr und Ausbildungsberuf übernehmen die Auszubildenden spezielle Projekte aus allen Abteilungen. Das können sowohl regelmäßige als auch einmalige Aufgaben sein.
Beispielsweise reparieren wir Auszubildenden in wiederkehrenden Abständen den Atomizer. Der versprüht in der OSB-Produktion in einem ganz feinen Nebel den Leim auf die Holzspäne. Nach einiger Zeit verkleben die Düsen durch den Klebstoff. Die Auszubildenden sorgen dann durch eine Instandsetzung dafür, dass der Atomizer wieder gut funktioniert. Aber auch Schaltschränke werden in unserer Azubi-Werkstatt gebaut, Platinen gelötet oder alle möglichen elektronischen Maschinen und Geräte repariert – je nachdem was gerade anfällt. :-)
Aber wir arbeiten auch immer wieder an unterschiedlichen Projekten, die sich in der Produktion ergeben. Das können beispielsweise Rationalisierungs-, Modernisierungs- oder auch Optimierungsmaßnahmen sein. Momentan optimieren wir ein Maschinenbauteil für die Beleimungsanlage der OSB-Produktion. Wir verbessern die Steuerung, sodass nicht mehr zwei, sondern nur noch eine Steuerungstafel benötigt wird. Daran arbeiten wir übrigens gerade auch auf den Bildern. 

Bei so vielseitigen Projekten können wir jede Menge fachliche Bereiche trainieren wie z. B. WIG-Schweißen, Steuerungstechnik, Gewindebohrung und Pneumatik. Während der Umsetzung wird ständig Rücksprache mit der jeweiligen Abteilung gehalten, damit unsere Arbeit optimal auf die dortigen Anforderungen und Bedürfnisse der Mitarbeiter abgestimmt wird. Wir trainieren also nicht nur unsere fachlichen Gebiete, sondern entwickeln dabei auch unsere zwischenmenschlichen Fähigkeiten :-). Die Produktionsanlagen sind nämlich sehr komplex und man muss bei den Anweisungen genau zuhören und hinterfragen, damit wir am Ende das gewünschte bzw. benötigte Ergebnis erzielen. Außerdem arbeiten wir in Gruppen an unseren Projekten, sodass unsere Teamfähigkeit stets gefordert ist. Natürlich haben wir aber auch stets die Unterstützung von unseren Ausbildern, die uns mit Rat und Tat zur Seite stehen. Wenn wir ein Projekt abschließen, wird es von uns in der Anlage eingebaut und in Betrieb genommen.
Wir arbeiten also nicht nur ausschließlich in der Azubi-Werkstatt, sondern sind auch immer wieder direkt in den Produktionshallen im Einsatz. Es ist daher recht abwechslungsreich und kein Arbeitstag gleicht dem nächsten. Die eigene Azubi-Werkstatt ist für uns super, weil wir dort einen Platz zum konzentrierten Arbeiten sowie einen optimalen Raum zum guten Lernen und Üben haben.

Eure Transformers aus Wismar




Ein Tag an der Holzannahme!

Wie kommt eigentlich das Holz vom Wald in die Produktion?

Ein Tag an der Holzannahme in Wismar...

Wie genau kommt überhaupt das Holz zu uns und wie gelangt es am Ende in die Produktion ohne den Überblick zu verlieren? Alles eine Frage der Organisation.
Als großes holzverarbeitendes Unternehmen benötigt EGGER für die Produktion jeden Tag enorme Mengen an Holz. Das Holzlager auf dem Werksgelände ist riesig und täglich kommt neuer Nachschub.
Man könnte meinen, man sieht den Wald vor lauter Bäumen nicht ;-), aber bei EGGER wissen die Mitarbeiter genau Bescheid, wo welches Holz lagert. Die Frage ist: wie genau kommt überhaupt das Holz zu uns und wie gelangt es am Ende in die Produktion ohne den Überblick zu verlieren? Alles eine Frage der Organisation.


Aber der Reihe nach:
Der Großteil des Holzes kommt per LKW an, doch auch Frachtschiffe oder Güterzüge liefern zu uns nach Wismar. An einem normalen Arbeitstag werden rund 100 LKW entladen. Wenn ein solcher am Werk eintrifft, meldet sich der Fahrer an der Pforte an. Das ist wichtig, um alles protokollieren und nachvollziehen zu können. Außerdem wird das beladene Fahrzeug noch gewogen, um später das genaue Gewicht der Holzstämme zu kennen, wenn der leere LKW bei der Abfahrt nochmals gewogen wird.
Im Anschluss daran fährt der LKW auf den Holzplatz im Werk, wo die Mitarbeiter alle weiteren Arbeitsschritte genau dokumentieren. Zur Überprüfung des Holzes wird eine Holzprobe genommen. Dafür wird an verschiedenen Stellen ein Stamm angesägt und die dabei entstehenden Späne gesammelt. Letztere werden in einer Schale gewogen und kommen anschließend bei 103°C in einen Trocknerschrank.

Nach 12 Stunden sind die Späne dann komplett trocken, haben also 0 % Feuchtigkeit. Das Holz wird auf seine Qualität hin geprüft und nochmals gewogen. Das Gewicht der trockenen Späne wird dann auf die gesamte Holzmenge von dem dazugehörigen LKW hochgerechnet. Wichtig ist nämlich für die Produktion, wie viel komplett trockenes Holz vorhanden ist, denn das feuchte Holz muss vor der Verarbeitung ohnehin noch getrocknet werden.
Je nach Qualität und Baumart bekommt ein LKW einen bestimmten Lagerplatz zugewiesen. Dort lädt ein Mitarbeiter mit einem Kran die Stämme ab und stapelt sie auf. Die Holzannahme ist an diesem Punkt abgeschlossen und die Produktion mit Holz versorgt.


Eure Transformers aus Wismar

Übrigens: Eine Besonderheit bei EGGER in Wismar ist, dass direkt neben unserem Werk ein weiteres holzverarbeitendes Unternehmen tätig ist. Über eine Pipeline erhält EGGER Späne und Hackschnitzel, die der andere Betrieb nicht weiter verarbeitet. Diese rieseln dann in eine große Halle auf unserem Gelände. Die Anlieferung ist also super kurz und umweltfreundlich – quasi von Werkspforte zu Werkspforte. Das Holz wird ebenso überprüft wie die Baumstämme und fließt nach der Qualitätsprüfung in die Produktion ein.








Azubis interviewen Azubis

Wie Ronny seinen Ausbildungsstart erlebt hat und ob sich seine Erwartungen an den Ausbildungsberuf und an EGGER erfüllt haben, erfahrt ihr heute im Blog ;-)



Ronny bei der Arbeit


Name und Alter: 
Ronny, 24 Jahre

Ausbildungsberuf: 

Mechatroniker

Wie wurde ich auf EGGER aufmerksam?
Auf EGGER wurde ich bei einem Besuch der Jobfactory auf dem IGA-Gelände in Rostock aufmerksam und lernte bei einem Gespräch am EGGER-Messestand das Unternehmen näher kennen.


Welche Kriterien wurden erfüllt, sodass ich mich für EGGER entschieden habe?
Bei EGGER habe ich viele unterschiedliche Aufgaben und werde täglich gefordert. Das Unternehmen wurde von der IHK als sehr guter Ausbildungsbetrieb bewertet und die Übernahmechancen nach einer erfolgreich abgeschlossenen Ausbildung sind sehr hoch. Außerdem übernimmt der Betrieb die Fahrtkosten für die Auszubildenden.


Wie waren die ersten Monate bei EGGER?
In den ersten Monaten wurden wir mit den anderen Auszubildenden durch teambildende Maßnahmen aneinander gewöhnt und ich hatte dabei viel Spaß. Wir waren zum Segeln, im Kletterpark und haben Beach-Volleyball gespielt. So konnten wir uns schnell kennenlernen und Vertrauen aufbauen.


Wie habe ich mir meinen Ausbildungsberuf vorgestellt?  Ist es wirklich so?
Den Beruf Mechatroniker habe ich mir so vorgestellt wie er auch ist – vielseitig und fordernd. In der Ausbildung wird man für die Anforderungen in der Schule und im Betrieb sehr gut vorbereitet. Die Ausbilder wissen wovon sie reden und können dies auch vermitteln.