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Interview mit der technischen Werksleitung in Wismar – Erich Macala

Wir hatten die Möglichkeit heute ein Interview mit unserem Divisionsleiter für Technik und Produktion, Erich Macala zu führen und haben einen Einblick in seine Karriere bekommen und erfahren, was er über das Thema Ausbildung denkt.

Im Interview mit unserer technischen Werksleitung - Erich Macala

Wann und wie haben sie bei EGGER angefangen?
Ich habe vor ziemlich genau 27 Jahren bei EGGER angefangen und das in Unterradlberg. Ich absolvierte dort eine technische Ausbildung zum „Maschinenbau- und Betriebstechnikingenieur“ und musste dort erstmal mit den staubigen Arbeiten anfangen. Unter anderem auch Pakete verpacken, LKW abladen, Filter wechseln usw. Später wurde ich zum Assistenten der Produktionsleitung. In unserem Werk in Wörgl wurde ich dann für fünf Jahre Produktionsleiter der Imprägnierung. Im Jahr 1997 wurde ich dann Werksleiter in Gifhorn und seit 2003 bin ich in Wismar. Hier war ich zunächst als Werksleiter im Fußbodenbereich und später dann als Werks - und Divisionsleiter für Technik/Produktion tätig.

Was sind ihre Tätigkeiten im Werk?
Grundlegend alles was Technik und Produktion betrifft, dass heißt vorrangig Managementfunktionen. Es geht darum, Strukturen und Abläufe zu schaffen, ein richtiges Umfeld zu ermöglichen. Dazu zählen beispielsweise der technische Einkauf, die Auslastung der Kapazitäten der Anlagen, die Verbesserung der Kommunikation, Investitionen anstoßen, um die Anlagen zu verbessern, Gruppengespräche führen, um die anderen Führungskräfte zu informieren oder informiert zu werden. Außerdem ist mir die Ausbildung unterstellt.

Was war früher ihr Traumjob?
Mein Traumjob war früher eigentlich Förster, etwas in Richtung Wald. Aber davon bin ich jetzt ja auch nicht so weit weg.

Wie wichtig ist ihnen die Ausbildung hier im Werk?
Die Ausbildung ist eine der wichtigsten Abteilungen hier am Standort. Wir bei EGGER haben schon früh erkannt, dass die Ausbildung die Basis für die Zukunft ist.

Was machen sie in ihrer Freizeit und wie viel Freizeit haben sie eigentlich?
Es gibt ruhige Phasen aber auch Phasen, wo andauernd das Handy klingelt. Ich habe es mir aber so eingeteilt, dass ich einen oder einen halben Tag am Wochenende arbeite und den anderen frei habe. In meiner Freizeit gehe ich dann viel raus und fahre Rad, gehe laufen oder ich fotografiere. Wenn ich etwas mehr Zeit habe, reise ich auch gerne.

Wollten sie schon immer bei EGGER arbeiten?
Es war Zufall, dass ich bei EGGER gelandet bin. Ich habe in der Nähe von Unterradlberg gelebt und habe mich dann einfach dort beworben.

Wir danken Herrn Macala für seine Zeit und dieses tolle Interview! =)

Eure Transformers aus Wismar

Interview mit der technischen Werksleitung des Sägewerks – Paul Lingemann

Wir hatten die Möglichkeit, ein kurzes Gespräch mit unserem technischen Werksleiter des Sägewerks zu führen und haben dabei einen Einblick in die Karriere von Paul Lingemann bekommen.

Anna-Lena und Yanick beim Interview mit Paul Lingemann
Was haben Sie für eine Ausbildung absolviert?
Nach meinem Abitur hab ich eine Ausbildung zum Tischler gemacht. Anschließend habe ich Holztechnik in Rosenheim studiert. Jetzt bin ich Diplom Holztechnik-Ingenieur.

Warum habe Sie sich dazu entschlossen eine Ausbildung in der Holzbranche zu machen?
Mein Vater ist Tischlermeister. Dadurch bin ich schon früh mit dem Werkstoff Holz in Kontakt gekommen und habe schon früh angefangen mich dafür zu interessieren.

Wie sind Sie zu EGGER gekommen und in welchem Bereich sind Sie damals gestartet?
Während meiner Ausbildung zum Tischler habe ich eine Betriebsbesichtigung bei EGGER gemacht. Später im Studium durfte ich ein Praktikum im Werk Brilon absolvieren.

Wie sind Sie in die Position bei Egger gekommen, in der Sie heute sind?
Ich habe insgesamt fünf Positionen in sechs Jahren durchlaufen. Nach meinem Start als Praktikant im Sägewerk habe ich zunächst als Assistent der technischen Werksleitung im Sägewerk gearbeitet. Anschließend war ich für zwei Jahre im Bereich MDF als stellvertretender und später als Produktionsleiter tätig. Seit 2014 bin ich nun technischer Werksleiter des Sägewerks.

Was sind ihre Aufgaben als Werksleiter?
Meine Hauptaufgabe ist es, das Sägewerk optimal zu führen und zu entwickeln, dass heißt die beste Kombination aus Einkauf, Produktion und Verkauf zu finden und mit meinen Kollegen und Mitarbeitern abzustimmen. Darüber hinaus gehören auch Optimierungs- und Investitionsprojekte zu meinen Aufgaben. Nicht zuletzt ist auch die Führung der Belegschaft ein sehr wichtiger Aspekt.

40 Jahre mehr aus Gifhorn

Am Freitag, den 09. Oktober 2015 fand in Gifhorn unsere “40 Jahre mehr aus Gifhorn – Feier“ mit knapp 450 Teilnehmern statt. 

Ein paar Eindrücke von unserer "40 Jahre mehr aus Gifhorn - Feier"

Eine unserer Produktionshallen wurde zur Partylocation umgestaltet – mit langen Festtafeln, einer Bühne, Lichtern und vielem mehr. Fast hätten wir die Halle nicht wiedererkannt :-) 
Am Eingang wurden wir von mehreren Fotografen empfangen und über einen roten Teppich zum Sektempfang geleitet. Gleich zu Beginn der Feier trat die Künstlergruppe „Trommelfeuer“ auf und heizte den Gästen so richtig ein.

Unsere Werksleiterin Frau Oldenburg, sowie Herr Bühler als Mitglied der EGGER Gruppenleitung hielten Begrüßungsreden und beglückwünschten das Werk und vor allem die Mitarbeiter zu dieser tollen Leistung.  Auch beim anschließenden Buffet blieben keine Wünsche offen und zu späterer Stunde wurde auch noch ein leckerer Geburtstagskuchen serviert.

Ein großes Highlight des Abends war der „etwas andere“ Porträtzeichner, welcher mit Wunderkerzen auf Papier malte (Pyrographie). Jeder Gast hatte die Möglichkeit sich zeichnen zu lassen und das Ergebnis ließ uns alle nur staunen. Auch zwei Verlosungen fanden statt: Wer dem Betriebsrat eine Postkarte aus dem Urlaub geschickt hatte, nahm an der Verlosung eines Präsentkorbs teil. Außerdem wurde unter allen Mitarbeitern eine Reise zur Expo nach Mailand verlost – der stolze Gewinner war Dietmar aus unserer Instandhaltung. Wir wünschen ihm viel Spaß auf seiner Reise :-)

Die Band „Time Warp“ spielte passend zum Anlass der Feier Songs aus 4 Jahrzehnten und spätestens bei den Hits der 90er Jahre war die Tanzfläche eröffnet. Ein rundum gelungener Abend finden wir und freuen uns jetzt schon auf „50 Jahre mehr aus Gifhorn“ :-)

Und falls ihr noch mehr über unser Werk erfahren möchtet, klickt euch rein in unser neues Standortvideo : https://www.youtube.com/watch?v=X8mmHkHyrqA


Interview mit der kaufmännischen Werksleitung Brilon - Herr Martin Ansorge

Wir hatten die Möglichkeit, ein kurzes Gespräch mit unserem Werksleiter Finanzen/Verwaltung zu führen und haben dabei einen Einblick in die Karriere von Martin Ansorge bekommen und auch erfahren, was er über das Thema Ausbildung denkt.

Sabrina und Jack beim Interview mit Martin Ansorge

Wie sind Sie zu EGGER gekommen und in welchem Bereich sind Sie damals gestartet?
Daran kann ich mich noch sehr gut erinnern. Ich war damals -1996- bei einer Briloner Treppenbaufirma im kaufmännischen Bereich beschäftigt als ich die Stellenausschreibung in der Westfalenpost gelesen habe. Es ging um die Position des Sachbearbeiters im Bereich Kostenrechnung (heute Controlling). Da ich das Unternehmen quasi seit Grundsteinlegung „beobachtet“ habe (1989 habe ich am Gymnasium Petrinum in Brilon mein Abitur gemacht), musste ich nicht lange überlegen und habe mich beworben.
Dass der Mensch bei Egger im Mittelpunkt steht, habe ich schon damals in der Bewerbungsphase gespürt. Ich erinnere mich noch sehr gut an die Aussage des damaligen Controllingleiters: „ … das Fachliche können wir Ihnen alles beibringen …viel wichtiger ist: Sie müssen in’s Team passen…“. Eine Aussage, die bis heute nicht an Gültigkeit verloren hat.
 
Welche Ausbildung haben Sie absolviert? 
Nach dem Abitur am Gymnasium in Brilon habe ich meinen 15-monatigen Grundwehrdienst geleistet und anschließend das Studium der Wirtschaftswissenschaften an der Gesamthochschule/Universität Kassel aufgenommen, welches ich 1995 mit dem Titel „Diplom-Oeconom“ erfolgreich abgeschlossen habe.
Schon während des Studiums kristallisierte sich der Schwerpunkt „Kostenrechnung/Controlling“ heraus. So habe ich während dieser Zeit meine berufspraktischen Studien für sechs Monate in der Controllingabteilung der benachbarten Accumulatorenwerke Hoppecke absolvieren können. Das war eine sehr lehreiche und spannende Zeit; schließlich wurde man hier erstmalig über einen längeren Zeitraum mit dem Berufsbild eines Controllers konfrontiert. Letztlich hat sich durch diese Praxisarbeit mein Berufswunsch weiter gefestigt.

Als Ausbildung würde ich jedoch auch meinen bisherigen Werdegang innerhalb unseres Unternehmens sehen: durch die aufeinander aufbauenden Stationen Sachbearbeiter, Controlling-Abteilungsleiter und kfm. Geschäftsführer in Bevern/Marienmünster konnte ich mich perfekt auf die heutige Aufgabe in Brilon vorbereiten.

Warum sind Azubis für EGGER so wichtig?
Ich sag immer: „In den Azubis liegt die Kraft der Zukunft!“
Ausbildung ist ein elementarer Bestandteil; nicht nur auch unserer zentralen Unternehmenswerte. Nur wer nachhaltig im Bereich Ausbildung investiert, wird auch nachhaltigen Unternehmenserfolg haben. Ich möchte mich jetzt nicht in Details zum Thema „demografischer Wandel“ verlieren. Klar ist aber, dass die Thematik keine Einbildung ist, sondern tatsächlich vor der Tür steht. Und wer sich heute nicht intensiv um dieses Thema bemüht, der wird morgen vielleicht keine Chance mehr dazu haben. Nicht umsonst haben wir hier in den vergangenen Jahren das Tempo noch einmal erhöht, und sind in diesem Jahr bereits zum zweiten Mal in Folge zum „ausgezeichneten Ausbildungsbetrieb“ zertifiziert worden. Eine Auszeichnung, auf die wir sehr stolz sind.

Vielleicht zur Verdeutlichung eine Zahl aus der Praxis: in den nächsten 10 Jahren werden am Standort Brilon ca. ein Drittel der Kolleginnen und Kollegen in den Ruhestand gehen. Ich sehe das aber nicht als Problem, sondern eher als Herausforderung und Chance.
 
Warum sollte man sich Ihrer Meinung nach bei EGGER bewerben? 
Jetzt muss ich natürlich ein wenig Werbung machen …
Weil Egger einfach ein sehr guter Arbeitgeber ist. Und dies nicht nur im Sinne von Innovationsfreudigkeit, nachhaltigem Wachstum verbunden mit hoher Profitabilität.
Es ist doch einfach toll in einem Unternehmen arbeiten zu können, welches mit seinen 7.200 Mitarbeitern international aufgestellt ist und sich dennoch die Grundwerte eines Familienunternehmens bewahrt hat. Wie eingangs schon gesagt: Es zählt noch der Mensch !
Die dynamische Entwicklung der Egger-Gruppe bringt täglich neue Herausforderungen wie auch Möglichkeiten sich persönlich weiter zu entwickeln. Guten Mitarbeitern stehen dabei alle Türen auf …
Nicht zuletzt bieten wir ein ausgezeichnetes Gesundheitsmanagement und sind mit dem Standort Brilon als familienfreundliches Unternehmen im Hochsauerlandkreis zertifiziert. Die Rahmenbedingungen passen einfach; es ist das Gesamtpaket was gut ist.

Kann man „Geschäftsführer“ als Ihren Traumberuf bezeichnen?
Auf jeden Fall. Mein Arbeitsalltag ist so dermaßen vielfältig, dass kein Tag dem anderen gleicht. Es gibt immer wieder neue Herausforderungen. Sei es durch besondere wirtschaftliche Rahmenbedingungen oder sei es durch die schon angesprochene dynamische Entwicklung der Egger-Gruppe, und hier natürlich insbesondere die Entwicklung des Standortes in Brilon. Ich treffe dabei sehr viele tolle Menschen, mit denen die Zusammenarbeit einfach Freude bereitet. Die Verantwortung für eine solch große Organisation mit zu tragen und das in einem solch familiären Umfeld wie Brilon; das hat schon was.
 

Interview mit der technischen Werksleitung Gifhorn - Herr Matthias Veile

Wir hatten die Möglichkeit, ein kurzes Gespräch mit unserem Werksleiter Technik/Produktion zu führen und haben dabei einen Einblick in die Karriere von Matthias Veile bekommen und auch erfahren, was er über die Themen Ausbildung und Facebook denkt.

Bianca im Interview mit Herrn Veile

Wie sind Sie auf EGGER aufmerksam geworden?
Ich habe nach meinem Holztechnik-Studium in Rosenheim einen Betrieb für meine  Diplomarbeit gesucht und bin durch einen Studienkollegen auf EGGER aufmerksam geworden. Durch ihn habe ich mehr über das Unternehmen erfahren und mein Interesse wurde geweckt. Nach meiner Bewerbung wurde ich auch gleich zum Gespräch eingeladen und keine 8 Wochen später habe ich bei EGGER in Brilon angefangen.


In welchem Bereich sind Sie damals bei EGGER gestartet?
Ich startete für meine Diplomarbeit im Bereich der MDF-Produktion in Brilon. Es ging um ein neues Messverfahren zur Prüfung der Platten direkt nach dem Pressvorgang.
Im Anschluss daran war ich 6 Monate als Assistent des Produktionsleiters in Barony, Schottland. Die Entsendung erfolgte im Rahmen des ersten Traineeprogrammes, das bei EGGER durchgeführt wurde. Es handelte sich um vier Wochen Intensivtraining im Stammwerk in St. Johann, Österreich, mit anschließender, werksübergreifender Projektarbeit.


Warum sind Auszubildende für EGGER so wichtig?
Die Auszubildenden sind unsere Fachkräfte von morgen! Durch sie bekommen wir „frischen Wind“ in das Unternehmen. Die Auszubildenden bringen viele neue Ideen, Kreativität und vor allem neue Sichtweisen mit.


Was sind die Vorteile einer Berufsausbildung gegenüber einer akademischen Ausbildung?
Ich selber habe zuerst die mittlere Reife und dann eine Ausbildung gemacht. So konnte ich mich erst einmal im Berufsleben orientieren, grundlegende Dinge und Abläufe kennenlernen. Ich würde es jederzeit wieder so machen: zuerst eine Ausbildung um das Arbeiten, die Abläufe in verschiedenen Abteilungen und das Zusammenarbeiten mit Kollegen im Team kennenzulernen und danach ein Studium oben drauf setzen und die Inhalte vertiefen, wenn es notwendig oder gewünscht ist.


Wie finden Sie es, dass EGGER auf Facebook vertreten ist?
Sehr gut! Ich bin selber nicht auf Facebook, finde es aber gut weil es den heutigen Zeitgeist wiedergibt. Als Unternehmen kann man sich auf dieser Plattform und auch auf anderen Social Media Kanälen sehr gut präsentieren und die Ansprache dadurch deutlich vereinfachen.


Was möchten Sie uns Azubis mit auf den Weg geben?
Wenn man etwas erreichen will, sei es beruflich oder privat, muss man zuerst einmal fest  daran glauben und dann aber auch etwas dafür tun! Man muss Motivation mitbringen und dann eben auch mal den Weg gehen, der einem vielleicht nicht so leicht fällt. Bedeutet auch mal eine Party ausfallen zu lassen und dafür zu lernen, oder auch mal Zusatzaufgaben auf der Arbeit zu übernehmen.