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Los geht’s mit dem Dekormanagement - Abteilungsvorstellung

Im Dekormanagement entwickeln wir vorrangig neue Dekore für unsere Produkte, wie Spanplatten, Schichtstoffe oder Fußböden. Damit wir immer die aktuellsten Designs anbieten können, ist das Trendscouting sehr wichtig. Dies erfolgt hauptsächlich durch verschiedene Messebesuche. Aus den neu entwickelten und bereits vorhandenen Dekoren werden dann Kollektionen für unsere Kundengruppen zusammengestellt und den Kunden anschließend in Einzelterminen oder auf Messen vorgestellt. 

Das Team vom Dekormanagement mit Marina
 
Wir Azubis unterstützen die Abteilung am meisten im Bereich Administration und übernehmen zum Teil auch kleinere Projekte. Zu unseren Aufgaben zählt beispielsweise:
  • Das Überprüfen, Aktualisieren und ggf. Aussortieren von bestehenden Mustern. Denn das Dekormanagement hat von jedem unserer Dekore ein Muster in seinem Fundus.
  • Das Aussuchen von Dekoralternativen. Ich erhalte Anfragen von unseren Außendienstmitarbeitern oder Kunden, die mir ein Dekorwunsch zuschicken. Ich prüfe dann, ob wir eine passende Alternative in unserer aktuellen Kollektion haben.
  • Die Datenpflege unserer Dekore im System. Neue Dekore werden im System angelegt, veraltete Dekore gelöscht beziehungsweise als Auslaufdekore betitelt.
  • Das Verfassen von Abschlussberichten über neue Dekore. Diese werden dann sichtbar für alle Mitarbeiter in unserem Intranet publiziert. 
Es gibt natürlich noch viel, viel mehr Aufgaben – je nachdem, was neben dem Tagesgeschäft noch anliegt :-) 

Teamwechsel - Neues Mitglied im Redaktionsteam

Wie schon in einem der letzten Posts angekündigt, ergaben sich einige Wechsel in unserem Redaktionsteam. In Brilon freuen wir uns über Verstärkung im Redaktionsteam durch Marina, die wir euch heute vorstellen dürfen :)

Marina, unsere neue Teamkollegin
Ich heiße:
Marina, 19

Ich mache eine Ausbildung als:
Durchstarter – Duales Studium, Betriebswirtin VWA  (1. Ausbildungsjahr)

Deshalb habe ich mich für diese Ausbildung entschieden:
Ich wollte praktische Erfahrung sammeln und trotzdem studieren. EGGER bot mir diese perfekte Kombination aus Theorie und Praxis. Die Studieninhalte sind sehr praxisnah und ich kann diese direkt in den verschiedenen Ausbildungsabteilungen anwenden. Somit habe ich nach dem Studium ein umfassendes Verständnis für die Prozesse innerhalb des Unternehmens.

Darum habe ich mich für EGGER entschieden:
EGGER wurde schon mehrfach für seine sehr gute Ausbildungsarbeit ausgezeichnet. Zudem ist EGGER ein global agierendes Unternehmen, welches seine Mitarbeiter schätzt und ihnen viele Benefits, wie zum Beispiel ein tolles Gesundheitsmanagementangebot bietet.

Das mache ich in meiner Freizeit:
Ich bin im Sportverein ehrenamtlich aktiv. Besonders die Betreuung der Leichtathletik-Abteilung liegt mir am Herzen. Am Wochenende unternehme ich viel mit meinen Freunden.

Deshalb bin ich Mitglied der Azubi-Redaktion:

In der heutigen Zeit werden Social Media Kanäle wie Facebook immer wichtiger um junge Leute zu erreichen. Da wir versuchen direkt von Transformern zu potenziellen Transformern zu kommunizieren, sind unsere Beiträge sehr authentisch und aus der Sichtweise von Azubis geschildert. Außerdem macht es auch sehr viel Spaß Azubis aus anderen Werken kennen zu lernen und sich untereinander auszutauschen.





EGGER Fußballturnier der deutschen Werke

Marienmünster gewinnt das Fußballturnier der deutschen Werke in Gifhorn - ein gelungener Tag für alle Teilnehmer.
Das EGGER Fußballturnier in Gifhorn
Am Samstag, den 04.06.2016 fand das deutschlandweite EGGER Fußballturnier in Gifhorn statt. Bei strahlendem Sonnenschein und besten Platzbedingungen traten Mannschaften aus den Werken Gifhorn, Marienmünster, Wismar und Brilon gegeneinander an. Insgesamt nahmen an der Veranstaltung ca. 250 Mitarbeiter teil. Die Mannschaften wurden während der Spiele fleißig von den mitgereisten Kollegen angefeuert.

Unsere kleinen Zuschauer konnten sich zwischendurch auf einer großen Hüpfburg austoben. Auch für das leibliche wohl wurde bestens gesorgt. 

Nach einem langen, heißen und anstrengenden Tag konnte sich das Team Marienmünster mit drei Siegen und einem Unentschieden vor dem Team Gifhorn durchsetzen und wurde verdient EGGER Meister 2016. Der dritte Platz ging an das Team Wismar, Vierter wurde das Team Brilon und Fünfter wurde Team EGGER Europe. Zusätzlich gab es eine Ehrung für den besten Torhüter Mathias Dorau  aus Wismar und den besten Torschützen Fabian Kremmeicke aus Gifhorn.



Abteilungswechsel - quer durch das Sägewerk!

Bei uns Azubis aus dem Sägewerk steht wieder ein Abteilungswechsel auf dem Plan. In der dreijährigen Berufsausbildung zum Holzbearbeitungsmechaniker durchlaufen wir jede Abteilung, die es im Sägewerk gibt, um jeden Arbeitsschritt kennenzulernen, den es braucht um aus Holzstämmen unter anderem Bretter, Bohlen oder Kanthölzer zu fertigen. Dadurch sind wir nach unserer Ausbildung flexibel an jeder Maschine einsetzbar.


 
Anna-Lena und Yanick bei ihrer täglichen Arbeit

Wir erzählen euch heute, was für Aufgaben in den neuen Abteilungen auf uns warten: 

Yanick: Ich bin in dieser Woche von der Sägelinie in die Sortierung der Sägehalle gewechselt. Dort ist es meine Aufgabe die frisch eingeschnittene Ware nach Qualitäten zu sortieren. Dabei richtet man sich nach Sortiervorschriften in denen jeder Holzfehler, der individuell bei jedem Brett beurteilt werden muss, aufgelistet ist. Es ist eine große Herausforderung jedes Kriterium bei jedem einzelnen Brett binnen weniger Sekunden zu erkennen und die richtige Qualität auszuwählen. Daher braucht es ein geschultes Auge und eine Menge Übung. Bisher macht mir die Arbeit dort sehr viel Spaß! =) 

Anna-Lena: Nach der Trockenkammer bin ich nun im Schärfraum der Hobelhalle. Hier werden stumpfe Hobel und Fräswerkzeuge in speziellen Schärfautomaten geschärft und aufbereitet. Zu meinen Aufgaben gehört es, die geschärften Werkzeuge wieder in die Hobelmaschine einzubauen. Es erfordert eine Menge Geschick und Konzentration, damit man sich nicht an den messerscharfen Werkzeugen verletzt. ;-) 


Ein Tag als Ingenieur für Holztechnik - Interview mit unserem dualen Studenten Niko

Heute stellen wir euch das duale Studium „Ingenieur für Holztechnik“ mit dem Schwerpunkt Produkt- und Designmanagement vor. Dazu haben wir Nikolas Krämer interviewt. Er hat 2013 bei EGGER angefangen und schließt sein duales Studium dieses Jahr ab.
Ina und Sabrina im Interview mit Niko

 
So Niko, erzähl mal, wie bist du zu EGGER gekommen?
Zunächst habe ich mein Abitur gemacht und danach eine kaufmännische Ausbildung zum Einzelhandelskaufmann bei einem Herrenausstatter in Düsseldorf. Daran habe ich eine handwerkliche Ausbildung zum Tischler angeschlossen. Ich wollte mich dann aber nochmal umorientieren und wurde auf einen „Karrieretag“ der Uni BA Melle aufmerksam. Dort habe ich den Studiengang „Ingenieur für Holztechnik“ kennengelernt. Da dies ein duales Studium ist brauchte ich ein Praxisunternehmen.
Ich bin in Brilon geboren und aufgewachsen und habe viele Bekannte die bei EGGER arbeiten, somit war mir das Unternehmen schon immer ein Begriff. Der gute Ruf war dann schlussendlich das Kriterium weswegen ich EGGER angefragt habe.

Was macht das Studium zum Ingenieur für Holztechnik aus? Welche Fähigkeiten und
Kenntnisse braucht man?
Voraussetzung für den dualen Studiengang ist eine handwerkliche Ausbildung, falls man diese aber nicht hat, bietet die Uni BA Melle dies in einem weiteren Studiengang (Ausbildung und Studium) an.
Außerdem sollte man ein gutes Verständnis für den Umgang mit dem Werkstoff Holz mitbringen und den naturwissenschaftlichen Fächern nicht ganz abgeneigt sein ;-)

Wie sieht ein typischer Arbeitstag aus? Welche Aufgaben gefallen dir besonders 
gut?
Bei mir gibt es keinen typischen Berufsalltag. Am Anfang stand das Produktverständnis im Vordergrund. Ich besuchte andere Werke und lernte viel über die Herstellung unserer Produkte. Danach habe ich dann die kaufmännischen Abteilungen kennengelernt. Durch meinen Schwerpunkt im Produkt- und Designmanagement bin ich nun seit ca. 2 Jahren fest in der Abteilung Produkt- und Dekormanagement.
Meine Arbeit besteht hauptsächlich aus Kundenberatung, Vorbereitungen für Messen und Produktpräsentationen sowie das Bearbeiten von Dekoranfragen durch Kunden. Außerdem arbeite ich viel an Projekten, wie z.B. an der Matt- & Hochglanztechnik.
Der Studiengang ist im Block aufgebaut, dass heißt ich bin 3 Monate bei EGGER und dann wieder 3 Monate in der Uni in Melle.

Und wie sehen deine Tage aus wenn du in der Uni bist?
Der Studiengang ist sehr komplex. Ich habe ca. 10 Fächer pro Semester, darunter Naturwissenschaften und kaufmännische Themenbereiche, in denen ich Vorlesungen habe. Oft arbeite ich auch an Projektarbeiten mit meinen Kommilitonen. Wir sind ca. 20 Leute in unserem Jahrgang, weshalb „jeder jeden kennt“ und man schnell ein gutes, familiäres Verhältnis aufbaut.  
Die Wohnung, in der ich in Melle wohne, wird von EGGER bezuschusst.

Du schließt ja dieses Jahr dein Studium im August ab. Wie soll es dann beruflich
weitergehen? Wie sehen deine Zukunftspläne aus?
Ich denke dass die Chancen auf eine Übernahme nach einem berufsbegleitenden Studium generell sehr gut aussehen, der Student kennt das Unternehmen schon sehr gut und auch das Unternehmen den potenziellen neuen Mitarbeiter. Jeder weiß also worauf man sich einlässt.

Bei mir sieht es auch sehr danach aus, dass ich bei EGGER bleiben kann :-)


Die EGGER Brauerei - und was wir damit zu tun haben! ;-)

Bei uns wird nicht nur mehr aus Holz gemacht, auch eine Brauerei und die berühmten Radlberger Fruchtsäfte zählen zu EGGER – mehr dazu heute im Blog ;-)

Von Radlberger Orangenlimo über Mineralwasser, bis hin zu Bier - unser Getränkeverkauf bietet alles

Jeden 2. Mittwoch ist es in Brilon wieder soweit: für alle Mitarbeiter sind von EGGER produzierte Getränke zum Vorteilspreis erhältlich. Von Radlberger Orangenlimo über Mineralwasser, bis hin zu Bier. Von 12:30 bis 15:00 ist der Verkauf geöffnet und für jeden EGGER Mitarbeiter zugänglich. Natürlich dürfen auch die Pensionäre und Leiharbeiter dabei zuschlagen. Der Verkauf wird von unserem Betriebsrat überwacht. Die Bezahlung des Verkaufs erfolgt bequem per Einbehalt über die Lohn-bzw. Gehaltsabrechnung.

Alle Produkte, die erworben werden können, werden von der Privatbrauerei Egger in Unterradlberg produziert. Dazu noch ein kleiner Input zur Geschichte der Brauerei:

Die Wurzeln der heutigen Privatbrauerei Egger liegen im 17. Jahrhundert. Im Jahr 1675 wurde die Vorstadtbrauerei in Kufstein erstmals urkundlich erwähnt. Im 19. Jahrhundert ging die Brauerei in den Besitz der Familie Egger über. 1978 wurde die Privatbrauerei auf dem Fundament einer jahrhundertelangen Tradition nach modernstem Stand der Technik in Unterradlberg neu errichtet. Heute ist Egger eine der größten Privatbrauereien Österreichs. Folgende Getränke werden dort produziert: EGGER Märzen, EGGER Sprizz, EGGER Zitronen-Radler, EGGER Zisch Apfel-Radler, EGGER Grapefruit-Radler, EGGER Zwickl, EGGER Premium, EGGER Radler, EGGER Zisch alkoholfrei, EGGER Zisch naturtrüb.

Danach kam noch Radlberger hinzu. Radlberger Getränke wurden erstmals am 5. Mai 1988 am Standort in Unterradlberg produziert. Zu den bekanntesten Marken zählen wohl: Radlberger, Granny’s Apfelsaft gespritzt, Black Jack Cola, Echt Holler sowie Tiroler Alm.

Azubis interviewen Azubis

Wie Christian und Christopher ihren Ausbildungsstart und die ersten 10 Monate bei EGGER erlebt haben und ob ihre Erwartungen erfüllt wurden, erfahrt ihr heute im Blog! ;-)

Anna-Lena und Yanick im Interview mit ihren Azubi-Kollegen Christian und Christopher

Name, Alter:
Christian, 21 Jahre


Ausbildung:
Holzbearbeitungsmechaniker

Wie wurdest du auf EGGER aufmerksam?
Mein Vater ist schon lange im Sägewerk tätig, deshalb ist EGGER für mich schon länger ein Begriff. Durch eine Führung und ein Praktikum, welches ich in den verschiedenen Abteilungen im Sägewerk absolvieren durfte, bin ich auf die Ausbildung zum Holzbearbeitungsmechanikerin aufmerksam geworden.

Welche Kriterien wurden erfüllt, sodass du dich für EGGER entschieden hast?
Ich habe mich schon immer für handwerkliche Berufe interessiert. Außerdem gefällt mir das Arbeiten mit dem Werkstoff Holz.

Wie waren die ersten 10 Monate bei EGGER?
Meine Erwartungen wurden voll erfüllt. Mir macht es nach wie vor viel Spaß.

Wie hast du dir deinen Ausbildungsberuf vorgestellt? Ist es wirklich so?
Der Großteil der Arbeitsschritte, die im Sägewerk passieren, waren mir durch mein Praktikum bekannt. Ich konnte in den letzten 10 Monaten, in denen ich hier bin, viele neue Dinge dazu lernen. 





Name, Alter:
Christopher, 17 Jahre


Ausbildung:
Holzbearbeitungsmechaniker

Wie wurdest du auf EGGER aufmerksam?
Einige Freunde und Bekannte haben gut über EGGER gesprochen und waren mit ihrem Job in der Firma immer zufrieden. So habe ich angefangen mich für EGGER und die Produkte zu interessieren.

Welche Kriterien wurden erfüllt, sodass du dich für EGGER entschieden hast? 
Mir gefällt das Bedienen von großen Maschinen. Außerdem fasziniert es mich sehr zu sehen, wie aus Baumstämmen in kürzester Zeit Bretter und Kanthölzer werden.

Wie waren die ersten 10 Monate bei EGGER?
Noch besser als ich es mir vorgestellt habe! Das Arbeitsklima in den Abteilungen, die ich bis jetzt durchlaufen habe ist sehr gut. Die Kollegen sind super nett und bringen einem viele neue Dinge bei. Ich finde es nach wie vor sehr interessant mit dem Rohstoff Holz zu arbeiten.   


Wie hast du dir deinen Ausbildungsberuf vorgestellt? Ist es wirklich so?
Ich finde es sehr gut, dass man während der Ausbildung jede Abteilung im Sägewerk durchläuft und dadurch flexibel einsetzbar ist. Ich bin froh, dass ich bei EGGER meine Ausbildung absolvieren darf.

Interview mit der technischen Werksleitung des Sägewerks – Paul Lingemann

Wir hatten die Möglichkeit, ein kurzes Gespräch mit unserem technischen Werksleiter des Sägewerks zu führen und haben dabei einen Einblick in die Karriere von Paul Lingemann bekommen.

Anna-Lena und Yanick beim Interview mit Paul Lingemann
Was haben Sie für eine Ausbildung absolviert?
Nach meinem Abitur hab ich eine Ausbildung zum Tischler gemacht. Anschließend habe ich Holztechnik in Rosenheim studiert. Jetzt bin ich Diplom Holztechnik-Ingenieur.

Warum habe Sie sich dazu entschlossen eine Ausbildung in der Holzbranche zu machen?
Mein Vater ist Tischlermeister. Dadurch bin ich schon früh mit dem Werkstoff Holz in Kontakt gekommen und habe schon früh angefangen mich dafür zu interessieren.

Wie sind Sie zu EGGER gekommen und in welchem Bereich sind Sie damals gestartet?
Während meiner Ausbildung zum Tischler habe ich eine Betriebsbesichtigung bei EGGER gemacht. Später im Studium durfte ich ein Praktikum im Werk Brilon absolvieren.

Wie sind Sie in die Position bei Egger gekommen, in der Sie heute sind?
Ich habe insgesamt fünf Positionen in sechs Jahren durchlaufen. Nach meinem Start als Praktikant im Sägewerk habe ich zunächst als Assistent der technischen Werksleitung im Sägewerk gearbeitet. Anschließend war ich für zwei Jahre im Bereich MDF als stellvertretender und später als Produktionsleiter tätig. Seit 2014 bin ich nun technischer Werksleiter des Sägewerks.

Was sind ihre Aufgaben als Werksleiter?
Meine Hauptaufgabe ist es, das Sägewerk optimal zu führen und zu entwickeln, dass heißt die beste Kombination aus Einkauf, Produktion und Verkauf zu finden und mit meinen Kollegen und Mitarbeitern abzustimmen. Darüber hinaus gehören auch Optimierungs- und Investitionsprojekte zu meinen Aufgaben. Nicht zuletzt ist auch die Führung der Belegschaft ein sehr wichtiger Aspekt.

Ein Tag als Maschinen- und Anlagenführer

Unser Tag als Maschinen- und Anlagenführer fängt um 5.45 Uhr mit der Schichtübergabe an. Im Anschluss überprüfen wir alle Maschinendaten und machen unseren Kontrollgang um die Anlage. 

Stefan und Dennis mit der gesamten Abteilung

Wir sind in der Abteilung Kurztaktpresse (KT) eingesetzt. In unserer Abteilung wird das Dekor durch Temperatur und Druck auf die Rohplatte gepresst. Von der Presse geht´s ab zur Qualitätskontrolle und von da aus in die Verpackung und dann zum Kunden. 

Die Rohplatten für die Produktion kommen aus dem Zentrallager und wir verteilen diese auf den richtigen Lagerplatz oder fahren sie direkt in unsere Anlage hinein. Vor jedem Auftrag müssen wir mit Hilfe des Filmwagenfahrers neues Dekor in die Presse fahren. Je nach Auftrag verändern wir die Daten wie Temperatur und Presszeit an der Anlage. Nach jedem Auftragsbeginn prüfen wir ob die fertig gepresste Platte dem Format und der Qualität des Kunden entspricht. Vor großen Aufträgen nutzen wir die Rüstzeit zum Säubern der Anlage.

Um 9:30 Uhr treffen wir uns in unserem Pausenraum zum Frühstück. Danach geht es in die zweite Runde unserer Schicht. Jeden Tag kommen unsere Schichtführer an unsere Maschine und fragen wie es läuft. 

Wenn die Schicht ohne Probleme verlaufen ist haben wir um 13.45 Uhr die Schichtübergabe an die Spätschicht und dürfen dann pünktlich um 14.00 Uhr ausstempeln :-)

Mein Alltag in der Berufsschule

Wie ihr bestimmt wisst, ist auch die Berufsschule ist ein wichtiger Teil der Ausbildung ;-) Ich gehe zur Ludwig Erhard Berufsschule in Paderborn. Dies ist eine Berufsschule für kaufmännische Ausbildungsberufe und seit 2012 werden dort auch die Speditionskaufleute unterrichtet. 

Pia zurück bei uns im Werk :)


Ich habe Blockunterricht, somit bin ich immer für einen längeren Zeitraum im Betrieb und auch für eine lange Zeit in der Berufsschule. Zurzeit bin ich für 4 Monate in der Schule und mein Nachmittagsprogramm besteht draus die Hausaufgaben zu erledigen, Präsentationen vorzubereiten oder zu lernen. Es ist manchmal wirklich anstrengend aber dann motivieren meine Mitschüler und ich uns gegenseitig. Wir treffen uns zum gemeinsamen Lernen, was natürlich viel mehr Spaß macht. Ein wirklich toller Nebeneffekt des Blockunterrichts ist, dass man seine Mitschüler viel schneller kennenlernt und viele neue Freundschaften schließt :-)

Nun freue ich mich nach 4 Monaten Berufsschule endlich wieder im Betrieb zu sein. Ich bin für die nächsten 4 Wochen im Controlling tätig und schon sehr gespannt auf meine neuen Aufgaben ;-)


Abteilungswechsel - quer durch die Produktion

In den Letzten 10 Wochen waren wir auf einer kleinen Rundreise durch die verschieden Produktionsabteilungen in unserem Werk in Brilon. Insgesamt konnten wir fünf neue Abteilungen kennenlernen :)

Stefan und Dennis an ihrem Arbeitsplatz

Gestartet sind wir in unserer Stammabteilung der KT (Kurztaktpresse). Hier wird das Dekorpapier auf die Spanplatte gepresst. Von dort aus ging es los, mit vielen Erwartungen auf Neues. Auf unserem 10-wöchigen Rundgang ging es durch die wichtigsten Abteilungen wie z.B. das Labor oder auch durch die MDF-Produktion. Dort lernten wir viele verschiedene Maschinen, Verfahren und Kollegen kennen, die uns immer zahlreich bei unseren zweiwöchigen Einsatz in der jeweiligen Abteilung unterstützt haben. Die Erfahrungen, die wir in den fünf Abteilungen sammeln konnten, haben uns viel Verständnis über den Ablauf der Prodiktion gebracht. 

Nun ist der Wechsel seit letzter Woche zu Ende und wir beide sind wieder in unserer Stammabtteilung (KT). Doch bis wir die Presse selber fahren dürfen, müssen wir noch einiges lernen. Wir freuen uns wieder in unserer Stammabteilung zu sein und natürlich auf den Rest der Ausbildung.

Eure Transformers
Stefan und Dennis  

EGGER läuft 2015 - 12.546,17 km

Es war ein erfolgreiches Jahr 2015 für "EGGER läuft" an den deutschen Standorten.


Im Jahr 2015 haben insgesamt 250 Läufer/innen aus allen deutschen Standorten an "EGGER läuft" teilgenommen. Dabei wurde von den Kollegen eine Strecke von 12.546,17 Kilometern erlaufen. Dies entspricht einer Entfernung von Deutschland nach Chile ;-)
Spitzenreiter war dieses Jahr unser Werk in Wismar mit 4.558,10 Kilometern. Über den zweiten Platz durften sich unsere Werke Marienmünster und Bevern mit 3.284 Kilometern freuen. Dritter wurde das Werk in Brilon. Hier wurden insgesamt 1.918,30 Kilometer erlaufen. Den vorletzten Platz sicherte sich das Werk in Gifhorn mit 1.620,77 Kilometern und auf den fünften Platz lief sich eins unserer kleinsten Werke, das EGGER Werk in Bünde mit stolzen 1.165 Kilometern. 
Pro gelaufenen Kilometer eines EGGER Mitarbeiters spendet das Unternehmen 5 Euro für wohltätige Zwecke. So konnte in 2015 insgesamt eine Spendensumme von 62.730,85 Euro erlaufen werden. In diesem Jahr gehen die erlaufenen Gelder beispielsweise an die Flüchtlingshilfe und an ein niedergebranntes Kinderheim.

Teamwechsel - Neues Mitglied im Redaktionsteam

Wie schon im letzten Blog angekündigt, starten wir heute mit der Vorstellung der neuen Teamkollegen :) In Brilon freuen wir uns über Verstärkung im Redaktionsteam durch Ina, die wir euch heute vorstellen dürfen:

Ina löst Laura im Redaktionsteam ab :)

Ich heiße:
Ina, 20 Jahre

Ausbildung als:
Schnelldenker – Industriekauffrau (1. Ausbildungsjahr)

Deshalb habe ich mich für diese Ausbildung entschieden:
Während der Ausbildung durchlaufe ich verschiedene Abteilungen und lerne unterschiedlichste Tätigkeiten und Bereiche kennen. Das finde ich sehr interessant. Außerdem hat man mit vielen unterschiedlichen Menschen zu tun.

Darum habe ich mich für EGGER entschieden:
EGGER ist ein international agierendes Unternehmen und in der Region Brilon der größte Arbeitgeber. Zudem ist EGGER ausgezeichneter Ausbildungsbetrieb und genießt einen guten Ruf.

Das mache ich, wenn ich frei habe:
Ihr seht mich oft im Fitnessstudio. Ich spiele Volleyball, reite und fahre gerne Ski. Am Wochenende unternehme ich viel mit meinen Freunden.

Deshalb nehme ich an der Ausbildungsredaktion teil:
Der Austausch mit den Teammitgliedern aus anderen deutschen EGGER Werken macht großen Spaß. Man berichtet über eigene Erfahrungen aus dem Arbeitsalltag. Dadurch können sich Schüler und zukünftige Auszubildende über den Arbeitgeber EGGER informieren.


Redaktionsmeeting 4.0 in Brilon - weiter geht's!

Letzte Woche war in unserem Werk in Brilon einiges los. Wir bekamen Besuch von Thomas Mohn und den anderen Azubis aus dem Redaktionsteam aus Wismar und Gifhorn. Auf dem Plan standen ein Workshop und unser Redaktionsmeeting 4.0.

Die neuen Teamkollegen auf den Fotos stellen wir euch in den nächsten Wochen vor :)
Gestartet sind wir am Dienstag mit einem GoPro Workshop. Unser Dozent Thomas ist Fotograf und GoPro Spezialist. Die vielen Funktionen der Actionkamera haben wir an zwei kreativen Tagen reichlich getestet. Freut euch auf viele spannende Videos! ;-)

Am Donnerstagmorgen ging es weiter mit unserem Redaktionsmeeting. Nach einem Rückblick auf die vergangenen Monate und einer Feedbackrunde, haben wir den Redaktionsplan für das nächste halbe Jahr mit Inhalten befüllt. Im Anschluss an unser gemeinsames Mittagessen im EGGER Forum brachen wir zu einer spannenden Werksführung auf.


Startklar? - Dann mach den nächsten Schritt

Vor ein paar Wochen haben wir euch ja schon die Trainee-Ausbildung vorgestellt. Heute zeigen wir euch noch ein paar andere Weiterbildungsmöglichkeiten, die EGGER bietet. Wir haben aus den verschiedenen Programmen und Möglichkeiten vier ganz unterschiedliche Entwicklungsprogramme ausgewählt, die wir euch heute vorstellen wollen :)

Mach mit uns den nächsten Schritt ;-)
Dazu zählt beispielsweise „Start up Sales“. Klingt cool und das ist es auch! Dabei werden die Teilnehmer gezielt auf ihre zukünftigen Aufgaben und Herausforderungen als Gebietsverkaufsleiter in unserem Vertriebsbereich vorbereitet. Neben einer grundlegenden kaufmännischen Ausbildung wird hier auch besonderer Wert auf die Entwicklung sozialer Kompetenzen wie Produktvermittlung und Verhandlungsgeschick gelegt.

Wir haben euch in unseren Blogbeiträgen auch schon einige ehemalige Azubis vorgestellt, die mittlerweile Führungskräfte sind. Auch für diese gibt es spezielle Programme. Die beiden aufeinander aufbauenden Führungskräfteprogramme „Impuls“ und „Spirit“.
Dabei haben unsere Führungskräfte die Möglichkeit ihr bestehendes Managementwissen zu vertiefen und sich aktuelle Führungsmethoden anzueignen und auszubauen. Dies geschieht durch gruppenweite, internationale Workshops.

Zudem bietet EGGER das internationale Führungskräftenachwuchsprogramm „Startklar“ an.
In dem eineinhalbjährigen, englischsprachigen Programm werden junge Leistungsträger (wie ihr es auch bald sein könnt ;-)), aus den drei Unternehmensbereichen Technik/Produktion, Finanzen/Verwaltung/Logistik und Verkauf/Marketing ausgebildet.

Wie ihr also seht, gibt es eine Vielzahl an Weiterbildungsmöglichkeiten bei uns, die jeder Mitarbeiter nutzen kann um sich weiterzuentwickeln.

Eure Transformers

10 Fakten - EGGER Brilon

Heute im Blog erfahrt ihr alles, was ihr schon immer über das Briloner EGGER Werk wissen wolltet ;-)


Unsere Transformers Laura, Marina, Lina, Sabrina, Nikolas, Laura, Niklas und Jack

  1. Unser Werk hat die Größe von 80 Fußballfeldern, das entspricht 570.000m²!
  2. Fußballstars wie Marco Reus oder Thomas Müller würden sich also hier richtig austoben können. Übrigens: Sie sind gleichalt wie unser Werk: geboren 1989!
  3. Den vielen Platz benötigen wir allerdings auch. Immerhin können unsere rund 1.050 Mitarbeiter 3 ICE Züge komplett füllen.
  4. Apropos Züge: Unser Werk verfügt über ein eigenes Schienennetz von 4,3 km Länge!
  5. ICEs machen allerdings weniger Halt bei uns. Stattdessen treffen jährlich 1.000 Waggon Ladungen sowie 62.500 LKW Ladungen Holz bei uns ein – das ist die Grundlage für unsere Produktion.
  6. Das angelieferte Holz wird für unsere 6 Produktsparten verwendet: Span- und MDF Platten, beschichtete Platten, Laminatfußböden, Schnittholz und Hobelware.
  7. Würde man die in einem Jahr produzierten Span- und MDF Platten aneinanderlegen, ergibt sich eine Länge von rund 30.000 km – das entspricht etwa der Luftlinie von Brilon nach Sydney und zurück!
  8. Eine nachhaltige Produktion ist uns ein echtes Anliegen. 3,6 Mio. Tonnen CO² werden jährlich in EGGER Holzwerkstoffen gebunden.
  9. Diese Menge würde ganz Bielefeld zu einer CO²-neutralen Bilanz verhelfen!
  10. Auch unser eigenes Biomasse-Kraftwerk hilft uns dabei, die Umwelt zu schonen. Seine energetische Leistung würde locker ausreichen, um die Stadt Brilon und ihre umliegenden Gemeinden mit Strom und Wärme zu versorgen.


Persönlichkeitstraining für Azubis

Wer bin ich?  

Was kann ich? 

Wo will ich hin? 

Was bin ich bereit dafür zu tun?

So lautete das Motto unseres Pilotprojektes " Persönlichkeitstraining für Azubis".

Ein paar Eindrücke von unserem Seminar

Vom 27. Oktober - 28. Oktober waren wir mit 15 Azubis in der Jugendherberge am Möhnesee, darunter 8 gewerbliche und 7 kaufmännische Auszubildende. Die Location war ideal, die Jugendherberge liegt direkt am Möhnesee und aufgrund des guten Wetters konnten wir viele Spiele nach draußen verlegen.

Nun ja, zu Anfang wussten wir gar nicht was auf uns zukommt und haben uns daher einfach mal überraschen lassen. Und es hat sich gelohnt: wir hatten super viel Spaß zusammen, haben eine Menge gelernt und uns alle noch besser kennengelernt! :)

Zu den Themen/Spielen zählten:
  • Stärken und Schwächen im Team einsetzen:  Jeder konnte in unterschiedlichen Teamspielen seine Stärken einbringen und wir ALLE ZUSAMMEN ein super Ergebnis erzielen.
  • Kreative Aufgaben, bei denen man das Präsentieren vor einer Gruppe üben oder sein technisches Geschick prüfen konnte
  • Selbstreflektion durch einige Videoaufnahmen
  • Gemeinsamkeit und Zusammenhalt aller Azubis bei einem schönen Abend im Foyer der Jugendherberg stärken

Die persönliche Ebene zwischen uns Azubis wurde durch das Seminar gestärkt, weil wir uns viel besser kennenlernen konnten als im täglichen Arbeitsleben. Wir kaufmännischen und gewerblichen Azubis laufen uns leider nicht so oft über den Weg.

Fazit: Uns hat das Seminar super gut gefallen. Vor allem der Trainer war uns allen sofort sympathisch und ist super gut auf uns eingegangen. Alles in allem hatten wir zwei coole Tage am Möhnesee, die wir nicht so schnell vergessen werden! :)

Ein Tag als duale Studentin

Heute stelle ich euch meinen Arbeitsalltag als duale Studentin im Verkauf Handel vor. Die Ausbildung zur Industriekauffrau ist in mein Studium integriert. Daher orientiert sich mein Tagesablauf sehr an dem einer Industriekauffrau. Zusätzlich habe ich jedoch 2x die Woche Vorlesungen an der Uni und schließe meine Ausbildung zur Industriekauffrau schon nach 1,5 Jahren ab und nach 7 Semester das duale Studium mit dem Bachelor of Arts. 
Laura im EGGER Forum in Brilon

Hier am Standort in Brilon gibt es 4 Verkaufsabteilungen für unsere verschiedenen Produktbereiche. Im Handel vertreiben wir unsere Handelslagerware, wie z.B. Schichtstoffe, Arbeitsplatten und Kanten. Die Aufgaben im Vertrieb und der damit verbundene Kundenkontakt stellen uns immer vor neue Herausforderungen und man lernt jeden Tag dazu.

7:30 Uhr: Arbeitsbeginn. Gut gelaunt geht es am Empfang vorbei und hoch ins 2. Obergeschoss unseres neuen Verwaltungsgebäudes. Am Arbeitsplatz angekommen, checke ich erst einmal meine Mails und schaue nach ob etwas dringend erledigt werden muss.
Schon geht’s los: Das Telefon klingelt. Ich beantworte unseren Kunden Fragen über Liefertermine, Lieferzeiten und Materialverfügbarkeiten. Dabei ist es natürlich wichtig stets freundlich zu sein, auch wenn es mal Probleme gibt :)
Der „Papierkram“ darf natürlich auch nicht liegen bleiben: Ich erstelle Angebote, lege Auftragsbestätigungen an und schicke Reklamationen und Gutschriften zum Kunden. 

12:30-13:00 Uhr: Mittagspause, Zeit für eine Stärkung! :)

13:00 Uhr: Am Nachmittag erledige ich weiter meine Aufgaben, die ich von meinen Kollegen zugeteilt bekomme. Zudem erstelle ich im SAP-System 1x wöchentlich eine sogenannte Fehlmengenliste, in der die aktuellen Fehlmengen aufgelistet werden und schicke sie der Arbeitsvorbereitung, die mit der Liste weiter arbeitet.
Einmal in der Woche setzt sich unser ganzes Team zusammen. Hier wird besprochen, wie weit einzelne Projekte fortgeschritten sind, wie die Produktion läuft und welche Probleme bearbeitet werden müssen. Dieser Austausch macht allen Spaß und bringt wertvolle Anregungen.

16:00 Uhr: Feierabend! :) Ab geht’s nach Hause. Für mich ist die „Arbeitswoche“ schon mittwochs vorbei, da ich donnerstags und freitags in der Uni Vorlesungen habe.



Interview mit der kaufmännischen Werksleitung Brilon - Herr Martin Ansorge

Wir hatten die Möglichkeit, ein kurzes Gespräch mit unserem Werksleiter Finanzen/Verwaltung zu führen und haben dabei einen Einblick in die Karriere von Martin Ansorge bekommen und auch erfahren, was er über das Thema Ausbildung denkt.

Sabrina und Jack beim Interview mit Martin Ansorge

Wie sind Sie zu EGGER gekommen und in welchem Bereich sind Sie damals gestartet?
Daran kann ich mich noch sehr gut erinnern. Ich war damals -1996- bei einer Briloner Treppenbaufirma im kaufmännischen Bereich beschäftigt als ich die Stellenausschreibung in der Westfalenpost gelesen habe. Es ging um die Position des Sachbearbeiters im Bereich Kostenrechnung (heute Controlling). Da ich das Unternehmen quasi seit Grundsteinlegung „beobachtet“ habe (1989 habe ich am Gymnasium Petrinum in Brilon mein Abitur gemacht), musste ich nicht lange überlegen und habe mich beworben.
Dass der Mensch bei Egger im Mittelpunkt steht, habe ich schon damals in der Bewerbungsphase gespürt. Ich erinnere mich noch sehr gut an die Aussage des damaligen Controllingleiters: „ … das Fachliche können wir Ihnen alles beibringen …viel wichtiger ist: Sie müssen in’s Team passen…“. Eine Aussage, die bis heute nicht an Gültigkeit verloren hat.
 
Welche Ausbildung haben Sie absolviert? 
Nach dem Abitur am Gymnasium in Brilon habe ich meinen 15-monatigen Grundwehrdienst geleistet und anschließend das Studium der Wirtschaftswissenschaften an der Gesamthochschule/Universität Kassel aufgenommen, welches ich 1995 mit dem Titel „Diplom-Oeconom“ erfolgreich abgeschlossen habe.
Schon während des Studiums kristallisierte sich der Schwerpunkt „Kostenrechnung/Controlling“ heraus. So habe ich während dieser Zeit meine berufspraktischen Studien für sechs Monate in der Controllingabteilung der benachbarten Accumulatorenwerke Hoppecke absolvieren können. Das war eine sehr lehreiche und spannende Zeit; schließlich wurde man hier erstmalig über einen längeren Zeitraum mit dem Berufsbild eines Controllers konfrontiert. Letztlich hat sich durch diese Praxisarbeit mein Berufswunsch weiter gefestigt.

Als Ausbildung würde ich jedoch auch meinen bisherigen Werdegang innerhalb unseres Unternehmens sehen: durch die aufeinander aufbauenden Stationen Sachbearbeiter, Controlling-Abteilungsleiter und kfm. Geschäftsführer in Bevern/Marienmünster konnte ich mich perfekt auf die heutige Aufgabe in Brilon vorbereiten.

Warum sind Azubis für EGGER so wichtig?
Ich sag immer: „In den Azubis liegt die Kraft der Zukunft!“
Ausbildung ist ein elementarer Bestandteil; nicht nur auch unserer zentralen Unternehmenswerte. Nur wer nachhaltig im Bereich Ausbildung investiert, wird auch nachhaltigen Unternehmenserfolg haben. Ich möchte mich jetzt nicht in Details zum Thema „demografischer Wandel“ verlieren. Klar ist aber, dass die Thematik keine Einbildung ist, sondern tatsächlich vor der Tür steht. Und wer sich heute nicht intensiv um dieses Thema bemüht, der wird morgen vielleicht keine Chance mehr dazu haben. Nicht umsonst haben wir hier in den vergangenen Jahren das Tempo noch einmal erhöht, und sind in diesem Jahr bereits zum zweiten Mal in Folge zum „ausgezeichneten Ausbildungsbetrieb“ zertifiziert worden. Eine Auszeichnung, auf die wir sehr stolz sind.

Vielleicht zur Verdeutlichung eine Zahl aus der Praxis: in den nächsten 10 Jahren werden am Standort Brilon ca. ein Drittel der Kolleginnen und Kollegen in den Ruhestand gehen. Ich sehe das aber nicht als Problem, sondern eher als Herausforderung und Chance.
 
Warum sollte man sich Ihrer Meinung nach bei EGGER bewerben? 
Jetzt muss ich natürlich ein wenig Werbung machen …
Weil Egger einfach ein sehr guter Arbeitgeber ist. Und dies nicht nur im Sinne von Innovationsfreudigkeit, nachhaltigem Wachstum verbunden mit hoher Profitabilität.
Es ist doch einfach toll in einem Unternehmen arbeiten zu können, welches mit seinen 7.200 Mitarbeitern international aufgestellt ist und sich dennoch die Grundwerte eines Familienunternehmens bewahrt hat. Wie eingangs schon gesagt: Es zählt noch der Mensch !
Die dynamische Entwicklung der Egger-Gruppe bringt täglich neue Herausforderungen wie auch Möglichkeiten sich persönlich weiter zu entwickeln. Guten Mitarbeitern stehen dabei alle Türen auf …
Nicht zuletzt bieten wir ein ausgezeichnetes Gesundheitsmanagement und sind mit dem Standort Brilon als familienfreundliches Unternehmen im Hochsauerlandkreis zertifiziert. Die Rahmenbedingungen passen einfach; es ist das Gesamtpaket was gut ist.

Kann man „Geschäftsführer“ als Ihren Traumberuf bezeichnen?
Auf jeden Fall. Mein Arbeitsalltag ist so dermaßen vielfältig, dass kein Tag dem anderen gleicht. Es gibt immer wieder neue Herausforderungen. Sei es durch besondere wirtschaftliche Rahmenbedingungen oder sei es durch die schon angesprochene dynamische Entwicklung der Egger-Gruppe, und hier natürlich insbesondere die Entwicklung des Standortes in Brilon. Ich treffe dabei sehr viele tolle Menschen, mit denen die Zusammenarbeit einfach Freude bereitet. Die Verantwortung für eine solch große Organisation mit zu tragen und das in einem solch familiären Umfeld wie Brilon; das hat schon was.
 

Wenn EGGER läuft, dann läuft’s!

Am Freitag, den 28. August 2015 fand bereits zum sechsten Mal das Laufevent der Volksbank Brilon-Büren-Salzkotten auf dem Briloner Marktplatz statt. Mit insgesamt 743 Teilnehmerinnen und Teilnehmern, darunter auch mehr als 30 EGGER Mitarbeiter und 6 EGGER  Azubis, wurde in diesem Jahr ein erneuter Rekord aufgestellt (Vorjahr: 661 Teilnehmer). 

Die EGGER-Läufer

Bei besten Wetterbedingungen und einer super Stimmung auf dem Marktplatz und an der Laufstrecke fiel um 17 Uhr der Startschuss für den 5. Firmen-Staffellauf powered by EGGER. Auch WIR von EGGER waren mit 6 Staffeln vertreten. Mit einer super Gesamtzeit von 16:40 Minuten belegte das beste EGGER Team einen hervorragenden zweiten Platz. Die zweitschnellste Rundenzeit aller Teilnehmer beim Staffellauf erzielte Vitali mit 3:55 Minuten. Beim Azubi-Staffellauf verfehlten Ina, Till, Mario und Sebastian nur knapp das Siegerpodest und wurden vierter.

Im Anschluss an die Siegerehrung des Staffellaufs fand um 19:00 Uhr der 6. Volksbank Brilon Firmenlauf statt, an dem 15 EGGER Läuferinnen und Läufer teilnahmen. EGGER sicherte sich mit dem Team um Julian, Thomas und Rene mit einer Gesamtzeit von 1:04:32 Stunden den siebten Platz.

Wir gratulieren allen Teilnehmerinnen und Teilnehmern zu den hervorragenden sportlichen Leistungen und freuen uns bereits auf die Wettkämpfe im nächsten Jahr! =)